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Leserbriefe

Jens Steiner äußert sich zu den neuen Wassergebühren in Coswig folgendermaßen: Die neuen Gebühren sind ungerecht In Coswig ist ab 1. Oktober ein neues Gebührenmodell für Wasser vorgesehen. Kernpunkt ist,...

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Jens Steiner äußert sich zu den neuen Wassergebühren in Coswig folgendermaßen:

Die neuen Gebühren

sind ungerecht

In Coswig ist ab 1. Oktober ein neues Gebührenmodell für Wasser vorgesehen. Kernpunkt ist, das das Grundentgelt in Mehrfamilienhäusern nicht mehr pro Hausanschluss, sondern pro Wohnungen erhoben wird. So kann es also nun sein, dass der Anschluss in einem Haus mit sechs Wohnungen z.B. 54 Euro Grundpreis kostet, in einem Haus mit 16 Wohnungen 144 Euro und in einen Block oder Hochhaus mit 80 Wohnungen 720 Euro. Abgesehen davon ob es gerecht ist, für ein und dieselbe Leistung eine so große Preisspanne pro Anschluss zu haben, müssen aber zur Gerechtigkeit noch folgende Punkte benannt werden: Den Vorteil des bisher billigeren Grundpreises im Mehrfamilienhaus pro Wohneinheit zum Einfamilienhaus steht gegenüber dass die Wasserkosten im Mehrfamilienhaus in der Regel über eine Abrechnungsfirma auf die einzelnen Mieter aufgeschlüsselt werden müssen. Die Abrechnungsfirmen legen die Gesamt-Wasserkosten in der Regel über folgenden Weg pro Wohnung um: Kosten durch alle in den Wohnungen gezählten Kubikmeter mal die in der jeweiligen Wohnung verbrauchten Kubikmeter. Steigen nun die Grundkosten, zahlen die Mieter mit hohem Verbrauch auch mehr Anteil von diesen nicht verbrauchsabhängigen Kosten. Und wer hat den höchsten Verbrauch pro Wohnung? In der Regel Familien mit Kindern, die dadurch den größten Happen der neuen Grundgebühren zahlen müssten.

Zum Artikel „Albrechtsburg wird Sachsen-Museum“ (SZ vom 22.Juli) schreibt Rudolf Schindler aus Meißen:

Begehbare Glastafeln

auf der Burg

SSchon lange Zeit befindet sich unsere schöne Burganlage mit Dom in einem tiefen Dornröschenschlag. Dieser Zustand sollte nun schnellstens zum Positiven entwickelt werden. Natürlich steht damit die Finanzierung im Vordergrund. Aber das dürfte uns für diesen Touristenmagnet in keinem Fall zu schade sein. Im Frühjahr 2010 haben Sachsens Archäologen im Zuge der Neupflasterung des Burgplatzes jetzt erstmals der Öffentlichkeit einen Einblick ihrer Arbeit auf dem Domplatz gegeben unter der Überschrift „Kinderstube des Porzellan freigelegt“. Zwei der originalen Fundamente mit Durchmesser von 7,50Meter weisen dort auf mächtige Brennöfen der ersten Meissner Porzellanmanufaktur, die bis Mitte des 19.Jahrhunderts in den Räumen der Albrechtsburg untergebracht war, hin. Schon diese Fundamente sollten unbedingt als Blickfang wieder freigelegt werden.

Eine Lösung wäre die Einsichtnahme durch Abdeckung von begehbaren Glastafeln.

Leserbriefe spiegeln nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wider. Äußerungen werden erbeten an: Sächsische Zeitung, Bahnhofstraße 18, 01445 Radebeul, 0351/

837475655 oder per E-Mail: [email protected] Wir behalten uns das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.