SZ +
Merken

Leserbriefe

Zum Interview mit dem sächsischen Landtagspräsidenten Matthias Rößler „Wenn nötig, zeige ich Härte“, 27. Juli: Abgeordnete sollten keine Nebentätigkeiten ausüben Es ist wohl wahr, dass mit halber Kraft keine vernünftige Parlamentsarbeit möglich ist.

Teilen
Folgen

Zum Interview mit dem sächsischen Landtagspräsidenten Matthias Rößler „Wenn

nötig, zeige ich Härte“, 27. Juli:

Abgeordnete sollten keine Nebentätigkeiten ausüben

Es ist wohl wahr, dass mit halber Kraft keine vernünftige Parlamentsarbeit möglich ist. Aber viele Abgeordnete leisten daher wohl keine gute Arbeit, weil sie nebenbei Minister, Geschäftsführer, tätige Juristen usw. sind oder andere geldbringende Tätigkeiten ausüben. Warum duldet dann der Landtagspräsident – als Beispiel – die vielen bezahlten Nebentätigkeiten des Prof. Dr. Gillo? Eine Anpassung der Abgeordneteneinkünfte an Richter mit Vollzeitjob wäre angemessen, wenn die Abgeordneten mit entsprechender Grundqualifikation auch tatsächlich in Vollzeit gute Arbeit leisten und nicht im erheblichen Umfang noch Sondervergünstigungen wie Altersgeld usw. hätten. Richter dürfen keine Nebentätigkeiten ausüben.

Günter Rößner, per E-Mail

Zu „Mehrheit will Verkleinerung des Landtages prüfen“, 28. Juli:

Wer am Parlament spart, spart an der Demokratie

Steffen Flath und Matthias Rößler, beide CDU, sind sich einig: „Wenn sich die Zahl der Einwohner reduziert, muss folgerichtig auch die Zahl der Abgeordneten im Landtag zurückgehen.“ Ist das so? Ist es nicht eher so, dass ein Land demokratischer wird, wenn sich das mathematische Verhältnis von Bürgern zu Parlamentariern angleicht? Wer am Parlament sparen will, will an Demokratie sparen. Das ist folgerichtig!

Daniel D. Dietze, Großenhain