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Leserbriefe

Zum Thema Hochwasserschutz an der Elbe schreibt Udo Stehr im Namen der Bürgerinitiative Lorenzkirch Folgendes: Was tut sich, was soll sich ändern? Eigentlich gar nichts. Die klammen Kommunen werden mit...

Zum Thema Hochwasserschutz an der Elbe schreibt Udo Stehr im Namen der Bürgerinitiative Lorenzkirch Folgendes:

Noch mal werden wir uns nicht täuschen lassen

Was tut sich, was soll sich ändern? Eigentlich gar nichts. Die klammen Kommunen werden mit ihren Ideen ignoriert, der Landkreis hüllt sich in Schweigen, das Land saniert maximal die Schäden, und der Bund verweist wiederum auf das Land. Der betroffene Bürger rennt seinen Versicherungsgeldern hinterher und plagt sich mit Endlosformularen der Sächsischen Aufbaubank.

Familienkompass 2020
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Welche Ergebnisse bringt der Familienkompass 2020 für die sächsischen Gemeinden und unsere Region hervor? Auf sächsische.de bekommen Sie alle Infos!

Die zahlreichen Initiativen, die trotz unterschiedlicher Programme im Prinzip alle die gleiche Forderung haben, nämlich eine spürbare Veränderung mit Voraussicht auf etwas mehr Sicherheit für den Bürger in den Hochwasserzeiten, finden absolut keine Berücksichtigung.

Veränderungen für extrem betroffene Orte, wie zum Beispiel der an der Elbe gelegene tiefste Punkt in Sachsen, Lorenzkirch, kein Thema für den sächsischen Aufbaustab nebst Landestalsperrenverwaltung.

Die, die nicht zu schützen sind, haben ebben Pech. Irgendwann sind die ja ausgestorben und ziehen von sich aus weg.

Stellt sich hier doch eine ganz simple Frage: Wie geht man mit den betroffenen Bürgern eigentlich um?

Fazit: Vor der Wahl ist nach der Wahl, aber wir Sachsen haben die Möglichkeit, bald wieder zu wählen. Und wir sind uns sicher, noch mal werden wir uns durch reine Versprechen nicht täuschen lassen.

Rolf und Sabine Ubrig aus Riesa schreiben zum SZ-Artikel „Sternwarte steht vor dem Aus“ vom 15. November Folgendes:

Spart man hier nicht genau an der falschen Stelle?

Für diese Art der „Sparpolitik“ sollte sich die Stadt Riesa schämen – 0,00 Euro Vereinszuschuss für die Sternenfreunde Riesa. Eine Schande!

Die Sternenfreunde haben in unzähligen Veranstaltungen vielen Interessierten die Astronomie und Raumfahrt nahe gebracht, Zusammenhänge, für jedermann verständlich, erklärt, aktuelle Ereignisse wie zum Beispiel die Katastrophe in Fukushima aufgegriffen und selbst in der noch so größten Kälte geduldig auf dem Dach der ehemaligen Sternwarte den Sternenhimmel erklärt und gezeigt. Der Name der Stadt Riesa wurde durch die Sternenfreunde bis ins Raumfahrtzentrum der USA, aber auch bis weit in den Osten getragen, und welche Stadt kann schon eine in der Weltraumstation ISS mit „Weltraumpoststempel“ versehene Ansichtskarte aufweisen! Viele bekannte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Raumfahrt waren bereits bei den Sternenfreunden zu Gast, und jeder Interessierte war zu deren Vorträgen zum beinahe „Nulltarif“ herzlich willkommen. Auch die Kinderuni sollte nicht vergessen werden, wo selbst die Jüngsten mit Begeisterung dabei sind. Wir können es nicht verstehen, dass hier Mittel gekürzt beziehungsweise ganz gestrichen werden sollen. Dabei wird doch gerade die CDU in ihrem Wahlkampf nicht müde, stets über die Wichtigkeit der Bildung zu reden.

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Frau Töpfer – waren Sie nicht auch mal Lehrerin, und sollte es nicht gerade auch Ihnen wichtig sein, dass Vereine, die sich so engagieren, gefördert werden sollten? Spart man hier nicht genau an der falschen Stelle?