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Leserbriefe

Adele Femmer aus Zittau schreibt zum Leserbrief „Kein Geld für die Jugend, aber für die Asylbewerber“ (SZ vom 2. Dezember, Seite 15): Nur kein Neid, lieber Herr Schmidt, ich habe meine Stelle wegen der Kürzungen verloren, nicht Sie.

Adele Femmer aus Zittau schreibt zum Leserbrief „Kein Geld für die Jugend, aber für die Asylbewerber“ (SZ vom 2. Dezember, Seite 15):

Ich habe meine Stelle wegen

der Kürzungen verloren

Nur kein Neid, lieber Herr Schmidt, ich habe meine Stelle wegen der Kürzungen verloren, nicht Sie. Das Aufrechnen von Geldern für Jugendarbeit und Asylbewerber ist für einige Kleingeister sicher ansprechend, hat aber mit der Realität wenig zu tun. Jetzt mal ganz einfach: „Weniger Jugendliche, weniger Geld.“ Der Zug, auf den Sie aber springen wollen, ist mir zu braun, und ich hoffe, vielen anderen mit gesundem Menschenverstand auch.

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Thomas Zenker aus Zittau zum selben Leserbrief:

Prüfung von Asylantrag

ist unsere Pflicht

Da gibt es ein Problem im Landkreis – und der einschlägig bekannte Herr Schmidt aus Großschönau haut wieder auf den gleichen Sündenbock. Dabei ist klar: Gelder für die Flüchtlingspolitik stehen nicht für die Jugendarbeit zur Verfügung. Wenn Menschen aus den Krisengebieten der Welt zu uns kommen und um Hilfe bitten, dann ist mindestens die Prüfung ihres Antrags unsere Pflicht.

Volker Heinrich aus Jonsdorf schreibt zum Artikel „Bei der Grenzöffnung wurden Fehler gemacht“ (SZ vom 23. November, Seite 7) folgende Zeilen:

Warum werden die Fehler

nicht korrigiert?

Wenn ich die Äußerungen von Sachsens Innenminister Ulbig lese, dann kommt in mir die Wut hoch. Wie lange will man uns noch diesen Mist verkaufen? Seit vielen Jahren hat sich die Kriminalitätslage insgesamt, vor allem aber auch in der Grenzregion verschlechtert. Geschönte und veränderte Statistiken ändern daran gar nichts. Wenn man wirklich etwas ändern will, und zwar bundesweit, muss man es richtig machen. Als Erstes müssten wieder professionelle Grenzkontrollen eingeführt werden. Es ist auch einfach falsch, zu sagen, Grenzkontrollen sind europafremd oder europafeindlich. Denn zollrechtliche, wirtschaftsrechtliche und polizeirechtliche Prozesse lassen sich getrennt voneinander bewältigen. Was hat eine intakte grenzpolizeiliche Kontrolle mit Einschränkungen im Reise-, Handels- oder Zollrecht zu tun? Auch das Schönreden und Verharmlosen dieser Situation dürfen wir uns nicht länger bieten lassen. Bei der Grenzöffnung wurden Fehler gemacht. Ja, welche denn und warum korrigiert man diese Fehler nicht einfach wieder? Zu dieser, durch die große Politik entstandenen haltlosen Situation einfach zu sagen, dazu gab es keine vernünftige Alternative, ist eine bodenlose Frechheit. Denn das führte zu dieser unerträglichen Situation, wie wir sie jetzt im Grenzgebiet vorfinden. Diese Politik ist überheblich und weit am Bürger vorbei. Vielleicht sollten Herr Ulbig und Co nun endlich mal aufhören, mit Gott und der Welt über alles nur zu sprechen und zu diskutieren, vielleicht sollten die Politiker nun endlich mal handeln.

Leserbriefe sind persönliche Meinung der Schreiber.