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Bischofswerda

Letzter Akt der Kaufland-Tragödie

Die Stadt Bischofswerda zieht einen Schlussstrich unter die missglückte Ansiedlung – um etwas anderes zu ermöglichen.

Kaufland kommt nicht nach Bischofswerda – jetzt zog der Stadtrat auch formell einen Schlussstrich. Was aus dem ehemaligen Speditionsgelände an der Stolpener Straße wird, ist offen. Handel ist nicht ausgeschlossen. Zum Beispiel ein Fachmarkt könnte sich hi © Steffen Unger

Bischofswerda. Kaufland kommt nicht nach Bischofswerda. Seit vergangenem Jahr ist es offiziell, woran nach einem mehr als zehn Jahre langen Hickhack um die Ansiedlung der Handelskette ohnehin kaum noch einer in der Stadt geglaubt hatte. Nun zog die Stadt Bischofswerda auch formell einen Schlussstrich unter dieses Kapitel. Der Stadtrat beschloss auf seiner jüngsten Sitzung, den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Verbrauchermarkt Stolpener Straße“ aufzuheben. Durch Aufhebung des Planverfahrens entfalle die Grundlage für den städtebaulichen Vertrag, den die Stadt im Jahr 2016 mit dem Eigentümer der Immobilie, der Projektgesellschaft Säurich und Sassenscheidt, geschlossen hatte, heißt es in dem Stadtratsbeschluss. Und weiter: „Damit endet auch dieses Vertragsverhältnis.“ Die Entscheidung im Stadtrat fiel einstimmig.

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