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59-Jähriger stirbt im Milchlaster auf A4

Drei Lkw krachten am Dreieck Nossen ineinander. Der Fahrer des letzten Gefährts überlebte nicht. Die Autobahn war für sechs Stunden gesperrt.

Der Fahrer eines Milchlasters starb noch an der Unfallstelle.
Der Fahrer eines Milchlasters starb noch an der Unfallstelle. © Roland Halkasch

Nossen. Aufgrund eines tödlichen Verkehrsunfalls am Autobahndreieck Nossen kam es am Montagnachmittag zu starken Verkehrseinschränkungen auf der Autobahn 4 und 14. Am Stauende gab es eine Kollision zwischen zwei Lastern.

Wie Polizeisprecherin Daniela Koenig am Dienstagmorgen mitteilt, bremsten am gestrigen Montag gegen 15 Uhr die Fahrer eines Sattelzuges MAN und eines Lkw MAN mit Anhänger verkehrsbedingt und hielten am Stauende eines vorausgegangenen Unfalls an. "Der 59-jährige Fahrer eines Sattelzuges Scania mit Milchtankauflieger fuhr im Anschluss auf den Lkw des 42-Jährigen, der dadurch noch auf den Sattelzug des 50-Jährigen geschoben wurde", erklärt die Sprecherin.

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Infolge dessen kam der Scania nach rechts von der Fahrbahn ab, wobei das Fahrerhaus abriss und auf der Fahrbahn lieben blieb. Der 59-jährige Fahrer des Tanklastzuges erlitt beim Unfall schwerste Verletzungen, an denen er noch vor Ort verstarb. Rettungsdienst und Notarzt konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Verkehrsbehinderungen bis in den späten Abend

Der Verkehrsunfalldienst hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 75.500 Euro. Die Fahrbahn in Richtung Dresden war noch bis etwa 21.20 Uhr voll gesperrt, so die Polizei. 

Zahlreiche Verkehrsteilnehmer versuchten über die A 14 in Richtung Leipzig und dann über die Anschlussstelle Nossen-Ost an der Unfallstelle vorbeizukommen. Dadurch kam es auch auf der Bundesstraße 101 sowie der Staatsstraße 36 im Nossener Ortsteil Obereula zu starken Verkehrsbehinderungen.

Auf der A4 in Richtung Dresden gab es nach mehreren Unfällen kilometerlange Staus.
Auf der A4 in Richtung Dresden gab es nach mehreren Unfällen kilometerlange Staus. © SZ

Gegen 20.15 Uhr krachte es dann auf der Autobahn 4 erneut. Ein Motorradfahrer verlor auf der A4 kurz nach Wilsdruff die Kontrolle über seine Maschine und stürzt. Das Auto hinter ihm kann nicht mehr bremsen und verletzte den Mann.

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