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Mähdrescher landet im Graben

Die enge Straße an der Baustelle wurde dem sperrigen Gefährt zum Verhängnis. Losen konnte die Situation nur ein Kran.

© Christian Essler/xcitePRESS

Radibor. Auf der B 96 wurde in der Nacht zu Donnerstag die Reise eines Mähdreschers jäh unterbrochen. Auf der wegen einer Straßenbaustelle eingeengten B 96 zwischen Schwarzadler und Cölln kam das Gefährt mit dem linken Vorderrad von der Straße ab und rutschte in den Graben.

Rumänische Landwirte hatten zwei Mähdrescher in Brandenburg gekauft. Darunter das acht Jahre alte Großgerät der Marke John Deere. Diese sollten auf Landstraßen in ihr Heimatland gebracht werden. Zuvor hatten sie sich mittels GPS und Karten mit der Strecke vertraut gemacht und fanden sie tauglich – bis zur Baustelle auf der B 96. Wegen des kompletten Neubaus der Straße steht dort derzeit nur eine einspurige Fahrbahn mit 2,40 Meter Breite zur Verfügung. Der Mährdrescher jedoch ist 3,50 Meter breit. Der aufgeschüttete Kies des Randstreifens gab der tonnenschweren Last nach.

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Die Polizei konnte den Verkehr an der Havariestelle über die bereits fertiggestellte Fahrbahn vorbeileiten, sodass keine Vollsperrung vonnöten war. Zur Bergung musste ein Kran eingesetzt werden. Die Feuerwehr unterstützte die Aktion und leuchtete die Stelle aus. Die Überführung konnte anschließend fortgesetzt werden. Erst vor zwei Monaten hatte sich in diesem Baustellenbereich ein derartiger Unfall ereignet, als ein Papier beladener Laster von der schmalen Straße abgekommen und in den Graben gerutscht war. (SZ, ln)