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MDR dreht im Osterzgebirge

Das Fernsehen begibt sich in einer Folge der Sendereihe „Der Osten – Entdecke wo du lebst“ auf Suche nach einem Geisterort.

Die Erzgebirgerin Nicole Börner, die die Wanderung „Grenzlandgeschichte(n) –  Zinnwald, Cinovec, Vorderzinnwald“ anbietet, ist am 10. Juni in der MDR-Sendereihe „Der Osten – Entdecke wo du lebst“ zu erleben. In dem Film von Beate Gerber erzählt die Soziologin über ihre Arbeit als Fremdenführerin, über das Interesse am politischen Wandel im Grenzland.

Wie in den bisherigen Folgen auch geht MDR-Moderator Axel Bulthaupt auf Entdeckungsreise. Diesmal sind es die Ruinen von Vorderzinnwald, einem verlassenen Dorf. Geheimnisvolle Kellergewölbe mitten auf einer Wiese im böhmischen Erzgebirge, daneben ein eingefallenes Haus, dort Reste einer Mauer – heute erinnern nur wenige Steine daran, dass hier einmal mehrere Hundert Menschen lebten. Hier gab es alles, was eine Gemeinde zum Leben brauchte: eine Schule, eine Kapelle, ein Gasthaus und Höfe. Axel Bulthaupt streift an den wenigen Mauerresten vorbei und die erzählen, so unglaublich das klingt, Geschichten. Auch andere Orte entlang der deutsch-tschechischen Grenze werden mit der Kamera eingefangen. Dabei begegnet Bulthaupt Menschen auf beiden Seiten der Grenze. (jwa)

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„Das Böhmische Geisterdorf – Ort der Vertreibung und Versöhnung“, 10. Juni, 20.45 Uhr, MDR