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Mission Heavy Metal

Die Band Lamporphyr spielt am Sonnabend im Bautzener Brauhaus und hat noch viel in der Bautzener Musikszene vor.

© Carmen Schumann

Von Carmen Schumann

Den Mitgliedern der Band Lamporphyr fällt es schwer, den Stil ihrer Musik zu kennzeichnen. „Wenn wir uns darauf festlegen müssten, könnte man unsere Musik am besten als Impressionsmetal bezeichnen“, sagt Torsten Schmidt. Gemeinsam mit Ivo Schiemank musiziert er schon seit 1994. Doch die beruflichen Lebenswege der beiden trennten sich und erst 2000 kreuzten sich ihre Pfade erneut.

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Damals erkannten sie, dass sie einen gemeinsamen Konsens hatten, was ihre musikalischen Intentionen betrifft. Das war der Punkt, wo die Gruppe Lamporpyr gegründet wurde. Als Ergebnis kreativer und spaßiger Abende entstand ein erstes Tonwerk, das die beiden als „melodiös-morbid“ umschreiben.

Mittlerweile besteht die Band aus vier festen Musikern. Da ist Torsten Schmidt, der die Songs schreibt, für die Technik und die Arrangements sowie die Aufnahmeleitung zuständig ist und zudem auch noch singt und Percussion macht. Ivo Schiemank, der mittlerweile auch in der Band „Wolkenflug“ mitmischt, spielt Gitarre und Bassgitarre. Im Laufe der Jahre hinzugestoßen ist Ted Adam, der Piano, Flöte, Akkordeon und bei Bedarf noch weitere Instrumente bedient und auch singt. Lars Richter sorgt am Schlagzeug für den perfekten Rhythmus. „Für bestimmte Projekte laden wir uns auch Gastmusiker ein“, sagt Torsten Schmidt.

Nachdem Lamporphyr zwischen 2000 und 2002 zwei Platten im Doom-Synthesizer-Stil mit Akustikelementen aufgenommen hatten, ruhte das Projekt zwischenzeitlich für zwei Jahre, bevor sich die Jungs 2004 wieder zusammenfanden. Ausgestattet mit neuen Erfahrungen und mit wiederaufgeflammter Liebe zur Oberlausitz entwickelte Lamporphyr 2004 ein Hörspielprojekt. Dank der Unterstützung von Freunden setzten die Bandmitglieder fünf spannende Sagen der Oberlausitz dramaturgisch um und bannten sie auf digitale Speicher. Nach einer erneuten Pause und nach einigen feuchtfröhlichen Abenden entstand eine neue Idee, eine musikalische Reise durch die Geschichte der Oberlausitz. Dafür mussten für die technischen Aufnahmefinessen recht preisintensive Gerätschaften angeschafft werden.

Damit ging es ab Herbst 2011 an die Aufnahmen zum Album „Saitenzeiten“. Im Jahr darauf entstand mit enormer Unterstützung der Freunde und Familienmitglieder das Video „Gang zum Herren“. Daran wirkten auch die Militia-Nigra sowie Kristiane und Julia Peikert von der Band Wolkenflug, sowie Sven Laveatz mit. Gedreht wurde nicht nur in der Bautzener Altstadt und im Gasthaus „Mönchshof“, sondern auch im Quooser Teichgebiet und im Schloss Radibor.

Am 15. April gründete sich ein Förderverein der Band Lamporphyr, der zehn aktive Mitglieder hat. Der soll Kontaktbörse für Musiker sein und will Foren, Workshops, Lesungen und Konzerte organisieren sowie Kinder und Jugendliche mit gestandenen Musikern zusammenbringen. Sponsoren werden noch gesucht.