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Mit einer Transall nach Sardinien

Jasmin Gabel und Jennifer Berthold von der Pestalozzi-Mittelschule in Löbau schreiben folgenden Artikel über eine Reise, die die Klasse bei einem Gewinnspiel der Bundeswehr gewann: Als wir bei einem Gewinnspiel...

© luftwaffe/toni dahmen

Jasmin Gabel und Jennifer Berthold von der Pestalozzi-Mittelschule in Löbau schreiben folgenden Artikel über eine Reise, die die Klasse bei einem Gewinnspiel der Bundeswehr gewann:

Als wir bei einem Gewinnspiel der Bundeswehr überraschend den 1. Platz, eine Reise nach Sardinien gewannen, war die Freude sehr groß.

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Unsere Reise führte uns zunächst nach Köln, wo wir die Nacht in einem 3-Sterne-Hotel verbrachten, um am nächsten Morgen mit einer Transall , also einem Transportflugzeug der Bundeswehr, und nach einem kurzen Zwischenstopp in Bayern nach Sardinien weiterflogen.

Nach einer ausgiebigen Einweisung über die Verhaltensregeln durch unsere Betreuer Oberfeldwebel Frau Maike Stahlschmidt und Oberleutnant Herrn Benjamin Schliebach konnten wir unsere Zimmer beziehen. Alle Zimmer waren Einzelzimmer und verfügten sowohl über ein eigenes Badezimmer mit Dusche und einen Balkon. Am Abend gingen wir dann noch gemeinsam essen. Die nächsten Tage verbrachten wir bei schönem Wetter meist am Strand, der aussah wie aus einer Werbeanzeige im Katalog – meterlanger weißer Sandstrand umrandet von einer Felsenlandschaft und tief blauem Meer mit kleinen Booten und Segelschiffen. Das Wasser war so unfassbar klar, dass man auch noch ein Stück vom Strand entfernt bis auf den Grund des Meeres und einzelne kleine Fische sehen konnte.

Am dritten Tag durften wir an einer Rettungsübung auf See der Bundeswehr teilnehmen. Wir sollten hierbei mit einer Rettungsweste bekleidet von einem Boot ins Meer springen und rückwärts zu einer Einmannrettungsinsel schwimmen und hineinklettern. Das gleiche geschah nun in Dreier- und später in Sechsergruppen.

Wir machten auch einige Ausflüge in die Hauptstadt Cagliari und zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Ein besonderes Erlebnis war das Zehn-Gänge-Menü, bei dem uns verschiedene Meeresfrüchte serviert wurden.

Einige von uns hielten sich dabei allerdings lieber an Brot und Gemüse, während andere hingegen so spezielle Gerichte wie Babytintenfisch, optisch eindrucksvoll serviert in einem erwachsenen Tintenfisch oder Muscheln, Garnelen und Fisch probierten.

Zu den anderen Mahlzeiten ließen wir uns die original italienische Küche mit Pizza und Pasta und das unglaublich riesige Angebot an leckerem Eis schmecken. Da unsere Abreise durch einen technischen Defekt an der Transall verzögert wurde, mussten wir „Armen“ gezwungener Maßen unseren Aufenthalt um einen Tag verlängern. So kam es schließlich, dass wir erst nach acht Tagen zurück nach Köln flogen und von da aus mit dem Bus – und einem kleinen Abstecher zu McDonalds – wieder zurück nach Hause fuhren.