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Funkmast soll Handyempfang verbessern

Auf einem Wohnblock an der Kellerstraße hat die Telekom eine neue Sendeanlage installiert. Es soll nicht die Letzte bleiben.

Der neue Mobilfunkmast auf dem Dach des Wohnblocks an der Kellerstraße.
Der neue Mobilfunkmast auf dem Dach des Wohnblocks an der Kellerstraße. © Eric Weser

Gröditz/Region. Besserer Mobilfunk-Empfang, mehr Bandbreite: Das verspricht die Deutsche Telekom in einer aktuellen Mitteilung für Gröditz. Anlass gibt der Neubau eines Mobilfunk-Ausbaus, den das Unternehmen vorgenommen hat.

Auf dem Dach des Wohnblocks an der Friedrich-Gottlob-Keller-Straße ist dafür ein neuer LTE-Funkmast errichtet worden. Das Gebäude befindet sich im Eigentum der Kommunalen Wohnungsgesellschaft Gröditz (KWG), einem 100-prozentigen Tochterunternehmen der Kommune. 

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Laut der Netzausbau-Webseite des Unternehmens ist Gröditz damit vollständig mit dem LTE-Mobilfunknetz der Telekom erschlossen. Lücken tun sich demnach hingegen in Frauenhain, Koselitz, Wülknitz oder Streumen auf. 

Die Telekom betreibt eigenen Angaben zufolge derzeit 100 Standorte und will den LTE-Ausbau im Kreis Meißen bis 2022 weiter vorantreiben. 16 weitere Standorte sollen bis dahin hinzukommen. Zusätzlich seien an zwölf Standorten Erweiterungen mit dem Mobilfunkstandard LTE (auch: 4G) geplant. "Der LTE-Ausbau ist auch deshalb wichtig, weil alle Standorte im zukünftigen 5G-Netz genutzt werden", betont das Unternehmen.

Beim Ausbau des Netzes ist die Telekom laut einem Unternehmenssprecher auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen angewiesen, um notwendige Flächen für die Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort anbieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm wenden, die geeignete Flächen anmietet. 

Laut EMF-Datenbank Bundesnetzagentur, der zuständigen Regulierungsbehörde für die Mobilfunknetze, gibt es in Gröditz derzeit insgesamt neun Funkmasten. Der Höchste ist 50 Meter und steht im Gewerbegebiet III an der Straße Am Stahlwerk. (SZ)

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