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Zwei Bewerber für die Valtenbergbaude

Die Gemeinde Neukirch hat ihr beliebtes Ausflugslokal zur Pacht ausgeschrieben. Ob es einen Wechsel in der Gaststätte geben wird, ist allerdings noch offen.

Der Valtenbergturm ist das Wahrzeichen der Gemeinde Neukirch. Gleich daneben befindet sich die Baude. Die hatte die Gemeinde zur Pacht ausgeschrieben. Nun liegen zwei Angebote vor.
Der Valtenbergturm ist das Wahrzeichen der Gemeinde Neukirch. Gleich daneben befindet sich die Baude. Die hatte die Gemeinde zur Pacht ausgeschrieben. Nun liegen zwei Angebote vor. © Archivfoto: Steffen Unger

Neukirch. Zwei Gastronomen aus der Region haben sich bei der Gemeinde Neukirch beworben, um die Valtenbergbaude zu bewirtschaften. Außerdem habe es auf eine Ausschreibung hin mehrere Interessensbekundungen gegeben, sagte Bürgermeister Jens Zeiler (CDU) am Mittwoch. 

Würde es die Corona-Pandemie nicht geben, würden "mindestens vier Bewerbungen" vorliegen. Zwei Interessenten hätten aus diesem Grund darauf verzichtet, ihre Bewerbung abzugeben. Die Ausschreibungsfrist endete am 31. August. 

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Bürgermeister: Wir wollen den Markt sondieren

Die Gemeinde Neukirch hatte die Gaststätte zur Pacht ab dem 1. Januar 2022 ausgeschrieben, wobei es sich dabei laut Bürgermeister nur um "ein formloses öffentliches Interessensbekundungsverfahren" handelt, aus dem die Teilnehmer keine Ansprüche ableiten können. Man wolle den Markt sondieren, um die Betreibung der Valtenbergbaude langfristig planen zu können.

Der Vertrag mit dem jetzigen Wirt Andreas Hübner, der die Gaststätte seit dem Jahr 2012 betreibt,  läuft am Jahresende 2021 aus. Er verlängert sich automatisch, wenn nicht eine der beiden Seiten kündigt. Bislang haben weder die Gemeinde noch der Wirt diese Absicht erklärt. 

Auch Andreas Hübner konnte sich an der Ausschreibung beteiligen, er verzichtete jedoch darauf. Zu den Gründen und zur Frage, wie er seine Zukunft plant, wollte er sich am Mittwoch nicht äußern. 

Baude mit neuen Angeboten attraktiver machen

Wie es auf dem 587 Meter hohen Valtenberg ab 2022 weitergeht, ist offen. Die Gemeinde werde die beiden eingereichten Konzepte auswerten und im Hauptausschuss beziehungsweise im Gemeinderat diskutieren. "Wir wissen, was wir haben. Und wir werden sehen, was wir bekommen können. Dann werden wir eine Entscheidung treffen", sagte Jens Zeiler. 

Diese könnte möglicherweise auch zugunsten des jetzigen Wirtes fallen. "Wir wollen Herrn Hübner nicht vom Berg drängen", erklärte Jens Zeiler im Juli gegenüber Sächsische.de. 

Mit der Resonanz auf die Ausschreibung sei er zufrieden. Trotzdem sei er in einer Sache "ein wenig enttäuscht. Ich habe erwartet, dass auch Herr Hübner eine Bewerbung abgibt, zumal die Gemeinde ihn beim Marketing unterstützt." 

Gutes solle fortgeführt werden. Neue Angebote könnten hinzukommen, um die Gaststätte attraktiver zu machen. Zum Beispiel Baudenabende oder die Einbeziehung der Wesenitzquelle in Aktivitäten. 

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