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Noch ein Solarpark für Roßwein

Nahezu Tag und Nacht wird an der A 14 gearbeitet. Fast fünf Millionen Euro kostet die Anlage.

Von Heike Stumpf

Im Gewerbegebiet Ossig entsteht ein weiterer Solarpark. Dort investiert die Enerparc AG aus Hamburg nach Angaben von Vorstand Stefan Müller gerade rund fünf Millionen Euro. Auf einer Fläche, die so groß ist wie zehn Fußballfelder, installieren die Bauarbeiter fast 20 000 Solar-Module. Diese sollen Müller zufolge jährlich fünf Millionen Kilowattstunden liefern. Demnach genügt der neue Park zur Versorgung von knapp 1 500 Haushalten.

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"Was hast du zu essen mit, Mama?"
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Kaum sind die ersten Meter zurückgelegt, ertönt lautstark diese Frage. Denn so schön das Wandern ist, ohne Picknick ist der Spaß nur halb so groß.

Die Anlage in Ossig wurde zum 31. März angemeldet, allerdings sind noch einige Restarbeiten nötig. „Der Netzanschluss und die erste Einspeisung erfolgen voraussichtlich noch im April“, sagt Müller. Während die Energie, die auf der Fläche an der Autobahn gewonnen wird, komplett ins Netz eingespeist werden soll, ist das bei der benachbarten Anlage der Dresdner Stadtwerke ein wenig anders. „Wir setzen 85 Prozent der gewonnenen Energie gleich in unserer Biogasanlage nebenan ein“, sagt Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann.

Die Roßweiner Stadträte hatten gegen den nächsten Solarpark im Gewerbegebiet Ossig nichts einzuwenden. Beeinflussen können sie die Art und Weise der Ansiedlung ohnehin nicht – das Land im Gewerbegebiet „Am Sandberg“ gehört einem privaten Eigentümer.