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Pirnaer Spätburgunder kommt auf die Kelter

Am Copitzer Elbhang ist die Weinlese beendet. Wie der Pirnaer Wein schmeckt, weiß man erst im Frühjahr.

© Daniel Förster

Von Daniel Förster

Winzer Wolfgang Winn hat auf seinem seit 2012 in Copitz gepachteten Elbhang die Weinlese beendet. Gemeinsam mit der amtierenden Sächsischen Weinkönigin Katja Riedel aus Pirna hat er am Weinberg von Karin und Heinz Zisler oberhalb der Postaer Straße in den vergangenen Tagen den Spätburgunder gelesen. Bei einem traumhaften Blick auf Schloss Sonnenstein und die Pirnaer Altstadt nahm Winn von rund 500 Rebstöcken die Trauben ab und schleppte sie in einer Kiepe nach unten. Aus den Trauben wird echter Pirnaer Wein gekeltert und später unter dem Namen „Schlossblick Pirna“ verkauft.

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Der 3 500 Quadratmeter große Weinberg gegenüber der Pirnaer Altstadt ist zu jeweils einem Drittel mit Spätburgunder, Müller-Thurgau und Goldriesling aufgerebt, daneben wachsen einige wenige Stöcke Dornfelder. Winzer Wolfgang Winn ist mit der Ernte 2013 durchaus zufrieden. Die Oechsle-Werte sind gut, der Ertrag ist rund 30 Prozent besser als im Vorjahr. Insgesamt verzeichnet der Winzer dieses Jahr einen Ertrag von reichlich einer Tonne Trauben.

Winns Ziel ist es, in den nächsten fünf, sechs Jahren an dem Weinberg drei Tonnen Trauben zu ernten. Die fertigen Weine, die als „Pirnaer Unikat“ ausgezeichnet sind, wird man bei der Jungweinprobe im Frühjahr im Romantik Hotel Deutsches Haus probieren können.