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Platz für 36 neue Eigenheime in Riesa

Die Erschließung des Baufelds an der Segouer Straße läuft auf Hochtouren. Bald können die Häuslebauer anfangen.

Hier entsteht was Neues: das Areal des künftigen Eigenheimstandorts an der Segouer Straße in Weida.
Hier entsteht was Neues: das Areal des künftigen Eigenheimstandorts an der Segouer Straße in Weida. © Sebastian Schultz

Riesa. Viel hat das Coronavirus zum Erliegen gebracht - nicht aber den Baufortschritt an der Segouer Straße:  Wo die WGR mehrere Wohnblöcke hatte abreißen lassen, kommt die Erschließung des Eigenheimstandorts nun gut voran. "Im Juli soll sie komplett sein", sagt Roland Ledwa, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Riesa.

36 Parzellen entstehen dort, die Kleinste ist 630 Quadratmeter groß, die Größte 1.020 Quadratmeter. Unverbindliche Anfragen lagen bereits für sämtliche Grundstücke vor. Weil sich das Projekt aber mehrfach verzögert hatte, ist nicht ganz klar, ob alle potenziellen Häuslebauer auch an den Flächen festhalten.

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"Wir haben die Interessenten gerade erst angeschrieben und warten jetzt auf den Rücklauf", sagt Roland Ledwa. Realistisch wäre ein tatsächlicher Baubeginn für die ersten Häuser ab Anfang 2021. Denn zuvor müssen noch die Grundbucheinträge aktualisiert werden, damit die Verkäufe abgewickelt werden können.

Mit den eigentlichen Verkäufen sei im vierten Quartal 2020 zu rechnen. Derzeit kommen auf der Fläche erst einmal die alten Leitungen raus, eine alte Straße wird weggebaggert. Wo künftig eine neue Erschließungsstraße entsteht, werden zuvor sämtliche Medien verlegt - von Wasser und Abwasser über Fernwärme und Gas bis hin zu Strom und Kabelanschluss.

In die Röhre geschaut: Diese Rohrleitungen müssen in den Untergrund, bevor die Erschließungsstraße in Weida gebaut werden kann.
In die Röhre geschaut: Diese Rohrleitungen müssen in den Untergrund, bevor die Erschließungsstraße in Weida gebaut werden kann. © Foto: Lutz Weidler

Den übernimmt die WGR-Tochter Telekabel. "Die Telekom wollte die Fläche nicht erschließen", sagt Roland Ledwa. Am Ende kommt noch die neue Erschließungsstraße selbst. Sie erhält zwar Straßenbeleuchtung, aber keine Gehwege: Das sei in dem nur für Anlieger zugänglichen Gebiet nicht nötig.

Erlaubt ist dort übrigens der Bau bis zweigeschossiger Häuser. Nur Rundhäuser sind explizit ausgeschlossen: Dort ist der Wohnbereich üblicherweise im zweiten Stock - und von dort könnte man zu sehr in die Nachbargrundstücke hinein schauen.

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