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Possendorfer Pfarrscheune wird eingeweiht

Am 30. August soll die neue Pfarrscheune mit einem Festgottesdienst geweiht werden. Das Gebäude wird unter anderem für Feierlichkeiten genutzt.

Die sanierte Pfarrscheune mit dem Pfarrhof von oben.
Die sanierte Pfarrscheune mit dem Pfarrhof von oben. © Egbert Kamprath

Die ersten, die nach der Einweihung in der neuen Pfarrscheune in Possendorf feiern wollen, sind verliebte, die zuvor geheiratet haben. "Ja, als Erstes haben wir eine Hochzeitsfeier im neuen Saal", erzählt Peter Behrendt, Possendorfs Kirchenvorsteher. Die Pfarrscheune neben der alten Kirche war in den letzten beiden Jahren umfangreich saniert worden. 

Der große Saal mit angrenzender Küche kann nun für Feierlichkeiten gemietet werden. Kostenpunkt: 180 Euro pro Tag. "Von Oktober bis März kommen dazu noch Heizkosten," sagt Behrendt. Im September und Oktober seien allerdings schon so viele Nachfragen eingegangen, dass erst ab November wieder freie Termine für Veranstaltungen gefunden werden könnten, betont er.

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Kirchenvorsteher Peter Behrendt am Hintereingang der sanierten Pfarrscheune. Dort soll eine Terrasse angebaut werden, sobald dafür die nötigen finanziellen Mittel da sind.
Kirchenvorsteher Peter Behrendt am Hintereingang der sanierten Pfarrscheune. Dort soll eine Terrasse angebaut werden, sobald dafür die nötigen finanziellen Mittel da sind. © Karl-Ludwig Oberthuer

Doch bevor sich Gäste einmieten können, wird die Pfarrscheune am 30. August erst einmal feierlich eingeweiht. "14 Uhr starten wir mit einem Festgottesdienst", sagt der Kirchenvorsteher. "Dazu müssen sich alle Teilnehmer in eine Liste eintragen. Danach gehen wir in die neue Pfarrscheune, denn dort wartet eine musikalische Überraschung", verkündet Behrendt. Ein neues Musikinstrument sei gesponsert worden. Welcher Art dieses Instrument ist, werde am 30. August zur Einweihung offenbart. Danach werde die Scheune geweiht und für die Gäste stünden Kaffee und Kuchen bereit.

Mit insgesamt rund 730.000 Euro waren die Baukosten gegenüber der Planung mit 600.000 Euro schlussendlich deutlich höher ausgefallen. Die Mehrkosten von 130.000 Euro sollen nun aus zusätzlichen Spenden und einem eigenen Finanzierungsplan gedeckt werden. Aus dem EU-Förderprogramm Leader flossen 120.000 Euro, die Landeskirche unterstützte das Projekt mit 300.000 Euro.

Die neue Küche mündet in den großen Saal, welcher gemietet werden kann.
Die neue Küche mündet in den großen Saal, welcher gemietet werden kann. © Karl-Ludwig Oberthuer

Die Possendorfer Pfarrscheune war seit Herbst 2018 vollständig zum neuen Gemeindezentrum umgebaut worden. Neu entstanden sind zwei Büroräume, ein langgezogener heller Saal im hinteren Bereich, ein Gemeinderaum für die Christenlehre, ein Archivlager, in dem die alten Akten aufbewahrt werden sollen, die teilweise bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, und die Toilettenanlagen. Daneben entstanden ein Lager für Stühle und eine Küche mit Tür zum großen Saal.

Die Scheune kann für private, kulturelle oder kommunale Veranstaltungen genutzt werden. Vorrangiger Zweck soll aber die Nutzung für Gemeindeveranstaltungen und Ereignisse des Kirchspiels sein.

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