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Rassiges Geflügel in der Reithalle

41 Züchter aus dem Kreisrassegeflügelverband stellten 354 Tiere aus.

Von Bernhard Donke

Am Wochenende gehörte die Reithalle Horka den Rassegeflügelzüchtern und ihren gefederten Tieren. Im Auftrag des Kreisrassegeflügelzuchtverbandes Niederschlesische Oberlausitz organisierte und richtete der Rassegeflügelzuchtverein Horka und Umgebung 1905 die diesjährige Kreisrassegeflügelschau aus. Das war eine Schau, die das breite Spektrum des Geflügels mit all seinen Rassen und Farbgebungen widerspiegelt. „Gleichzeitig konnten die Besucher sehen, wie interessant und abwechslungsreich die Rassegeflügelzucht ist und so vielleicht Lust und Liebe für dieses interessante Hobby bekommen“, sagt Frank Kulka, der Vorsitzende des Horkaer Rassegeflügelzuchtvereins. Denn Nachwuchs kann der Horkaer aber auch alle anderen Rassegeflügelvereine brauchen. „Das sieht man, wenn man mal etwas zurückblickt. Fast auf den Tag vor 40 Jahren hatten wir auch hier in Horka die Kreisrassegeflügelschau zu Gast. Da waren von 149 Züchtern 839 Tiere in 84 verschiedenen Rassen und Farbschlägen ausgestellt. Heute sind es über 100 Züchter weniger und auch die Anzahl der ausgestellten Tiere ist gegenüber vor 40 Jahren halbiert“, sagt Züchter Hartmut Mühlbach vom gastgebenden Verein. Und Frank Kulka fügt noch hinzu: Von diesen Züchtern sind auch heute noch einige hier bei der Schau mit ihren Tieren.

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Heute wie damals waren unter den Besuchern viele Kleintierhalter, die natürlich auch das Fachgespräch mit den Züchtern der ausgestellten Tiere suchten. „Deshalb kommen wir ja auch in solche Ausstellungen, um uns zu informieren, was es Neues auf dem Rassegeflügelmarkt sowohl bei den Rassen aber auch bei der Tierhaltung gibt“, sagt Bernd Miekel aus Kunnersdorf. Das bestätigen die Nieskyer Kleintierhalter Rudolf Rossek und Wolfgang Herrmann. „Natürlich kommen wir hierher, um uns die schönen Tiere anzuschauen und um Neues über Haltung und Rassen zu erfahren“, sagen die beiden Nieskyer. Gründlich hingeschaut haben schon am Donnerstag und Freitag die Mitglieder einer Fachjury, die die besten Tiere bei Groß- und Wassergeflügel, Hühnern, Zwerghühnern und Tauben ermittelten. Es gab eine Vielzahl an Preisen und Pokalen. Doch nur pro Art einmal wurde der Kreismeistertitel als höchste Auszeichnung vergeben. Kreismeister wurden Kerstin Mühlbach mit ihren Rouen-Clair-Enten, Dieter Mudra mit seinen Hühnern Italiener-Blau, Lothar Lück mit den Zwerghühnern Rhodeländer-Rot und Winfried Greifert mit seinen Luchstauben- Weiß-schwingend- Blau, weiß geschuppt.