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S 177 bei Rossendorf wird saniert

Weil der Weiterbau der neuen Ortsumgehung noch auf sich warten lässt, wird die Holperpiste noch einmal repariert.

Von Jens Fritzsche

Wer derzeit von der neuen Ortsumgehung zwischen Radeberg und Großerkmannsdorf in Richtung Pirna unterwegs ist, wird kurz vor der Siedlung Rossendorf kräftig ausgebremst. Dort führt die gut ausgebaute neue Trasse nämlich auf die holperige alte S 177. Nach mehreren Kurven und zahlreichen Schlaglöchern wartet dann die Ampel an der Kreuzung mit der Bundesstraße 6 am Schänkhübel in Rossendorf. Das alles soll sich zwar demnächst ändern – die Umgehung soll um das kleine Wäldchen rechts der Straße herumgelegt und kreuzungsfrei über die Bundesstraße geführt werden – aber wann, das ist noch offen.

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Damit sich die Situation ein wenig entspannt, verkündete jetzt der fürs Thema Straßenbau zuständige Wirtschafts-Staatssekretär Roland Werner (FDP): „Weil es doch noch ein Stück dauern wird, bis die neue S 177 kommt, werden wir definitiv die bisherige Strecke bis zur B 6 noch einmal sanieren“.

Im Oktober dieses Jahres soll ein weiterer Teil der Ortsumfahrung zwischen Pirna und Radeberg fertig sein. Der Abschnitt zwischen Copitz und Wünschendorf soll dann freigegeben werden. Künftig rollen die Fahrzeuge dann nicht mehr durch Bonnewitz, sondern daran vorbei. Bis es so weit ist, müssen sich Autofahrer jedoch gedulden. Mehrere Baustellen und Ampeln bremsen den Verkehr entlang der S 177 aus. Insgesamt 210 Millionen Euro wird der Freistaat Sachsen in den Ausbau der Staatsstraße investieren. Die neue Ortsumfahrung soll die A 17 mit der A 4 verbinden. Voraussichtlich 2018 soll die Trasse durchgängig befahrbar sein.