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Sanitäter ohne Stress

Ehrenamt. Über seinen Einsatz in der Hains WM-Arena sprach die SZ mit Torsten Schneider (29) aus Freital.

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Sie sind Mitglied der Wasserwacht Freital, deren Mitglieder ehrenamtlich den Sanitätsdienst in der Hains WM-Arena absichern. Gab es viel zu tun?

Wir waren auf einiges vorbereitet, haben uns mit EKG und Sauerstoff ausgerüstet. Passiert ist aber nichts. Ein Pflaster und eine Kompresse mussten wir bisher ausgeben. Das war zum Glück alles. Bei insgesamt mehreren tausend Besuchern ist das schon erstaunlich.

Was gehört denn noch zu Ihren Aufgaben?

Wir hatten auch immer einen Blick auf die Hüpfburg, dass sich da keiner über die Umrandung hängt. Und beim kleinen Fußballfeld sollten sich Groß und Klein auch vertragen. Da war insbesondere an den Spieltagen mit deutscher Beteiligung mächtig was los. Im Laufe des Turniers ist das systematisch mehr geworden.

Sie arbeiten hauptberuflich als Zahntechniker. Wie oft sind Sie für die Wasserwacht im Einsatz?

Normalerweise kommt man so auf etwa zehn Einsätze im Jahr. Das betrifft Schwimmveranstaltungen in Freital, aber auch wenn die Eisbahn in Betrieb ist, sind wir zur Stelle. Wegen der WM-Übertragungen im Hains werden es dieses Jahr vielleicht etwas mehr.

War es schwer, in der Wasserwacht genug Leute zu finden, um alle Veranstaltungstermine in der WM-Arena abzudecken?

Eigentlich nicht. Die meisten interessieren sich ja für Fußball. Nur beim Viertelfinale hatten wir krankheitsbedingt einen Ausfall.

Es fragte Gunnar Klehm.