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Schlägerei bei Stadtfest

Zittau. Das achte Stadtfest ist wie im vergangenen Jahr von Ausschreitungen überschattet worden. Am Sonnabend gegen 23.30 Uhr war es auf dem Mandauer Berg aus bisher ungeklärter Ursache zu einer Schlägerei zwischen mehreren Jugendlichen gekommen.

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Zittau. Das achte Stadtfest ist wie im vergangenen Jahr von Ausschreitungen überschattet worden. Am Sonnabend gegen 23.30 Uhr war es auf dem Mandauer Berg aus bisher ungeklärter Ursache zu einer Schlägerei zwischen mehreren Jugendlichen gekommen.
Ein vermutlich aus der rechten Szene stammender Jugendliche hatte zusammen mit einem Kumpan zwei jugendliche Stadtfestbesucher bedroht. Der Mann des Pärchens wurde nach Polizeiangaben mit Faustschlägen und "mit ungezielten Fußtritten" misshandelt. Auf dessen Hilfeschreie hin, sollen sich eine junge Frau aus der linken Szene und deren Begleiter eingemischt haben. Ihr verbales Eingreifen sei erfolglos geblieben, sagte die junge Zittauerin gestern gegenüber der SZ. Deshalb hätte sie die Polizei informiert. Die junge Zittauerin sei durch den Misshandelten aufgefordert worden, die Situation zu fotografieren, erzählte sie. Als sie das tat, sei ihr der Fotoapparat entrissen, mit Bier überschüttet und weggeschleudert worden.
Währenddessen kamen offenbar immer mehr Jugendliche den Tätern zu Hilfe. Die gesamte Gruppe hätte sich plötzlich ihr zugewandt und sie über den Markt gehetzt. Die Jugendlichen hätten ihr schließlich die Jacke zerrissen und ihr ins Gesicht getreten, bevor sie ins Gedränge flüchten konnte. Sie musste mit einer Kiefernprellung und einem Schock in der Notaufnahme des Zittauer Kreiskrankenhauses behandelt werden. (tm)

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