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Schulnetzplan für Plauen steht in der Kritik

Lehrer und Eltern melden sich heute im Ortsbeirat zu Wort. Sie sorgen sich, dass die Schulen zu voll sind.

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Die Schulnetzplanung für Plauen ist heute Thema im Ortsbeirat. Vertreter der Stadt informieren über die geplanten Veränderungen. Die sorgen für Kritik. Eltern und Lehrer der betroffenen Schulen wollen sich zu Wort melden. Sie sollen dafür Rederecht bekommen. Bisher sei diese Aussprache versäumt worden, sagt der Grünen-Ortsbeirat Jens Georgi. Auf seine Forderung hin haben sich Eltern aus der 49.Grundschule und dem Gymnasium Plauen angekündigt. Geht es nach der aktuellen Planung, fehlt bei Letzterem bald der Platz für alle Schüler. „Die Außenstelle an der Schleiermacherstraße ist geschlossen und das Gymnasium solle erweitert werden“, sagt er. Dies sei eine improvisierte Lösung, die wenig Platz für Freiräume lässt.

Die SPD schlägt als Lösung das Fritz-Löffler-Gymnasium vor. Das wurde zuletzt als Übergangsschule für die Schüler aus dem Vitzthum-Gymnasium genutzt und steht jetzt wieder leer. Das Gymnasium sei keine Konkurrenz zu den bestehenden im Stadtteil oder zum Gymnasium Gorbitz, sagt SPD-Stadtrat Albrecht Pallas.

Kritik gibt es auch an der geplanten Zusammenlegung der Grundschulbezirke in Plauen. „Unter Umständen müssen Schüler aus Plauen dann bis in die Südvorstadt“, sagt Jens Georgi von den Grünen. Das Mehr an Grundschülern könnte zum Beispiel durch die 126. Grundschule aufgefangen werden. Für deren Erhalt macht sich die SPD stark.

Nach der Diskussion soll der Ortsbeirat eine Empfehlung an den Stadtrat geben. Der entscheidet. Die Räte aus dem Ortsbeirat wollen eine Überarbeitung der Vorlage fordern. Die Antwort aus dem Ortsbeirat ist dabei jedoch nicht bindend. Die öffentliche Sitzung heute beginnt um 17 Uhr. Sie findet im Rathaus Plauen statt. (acs)