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Schutz der Wunder der Natur ist möglich

Zum Artikel „Das geheime Biotop“ vom 31. Mai schreibt Heinz Strohbach aus Lohmen Folgendes: Man muss dem Besitzer der Feuchtwiese viel Geschick für sein behutsames Vorgehen zum Erhalt dieser Naturwunder bescheinigen.

Zum Artikel „Das geheime Biotop“ vom 31. Mai schreibt Heinz Strohbach aus Lohmen Folgendes:

Man muss dem Besitzer der Feuchtwiese viel Geschick für sein behutsames Vorgehen zum Erhalt dieser Naturwunder bescheinigen. Ich vermisse in dem Artikel aber den Hinweis, dass alle Orchideenarten unter strengem Naturschutz stehen und das Pflücken oder gar Ausgraben strafrechtliche Folgen haben.

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Vater, Mutter und Kinder
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Was die Betrachtung durch Naturfreunde betrifft, geht man in Sachsen-Anhalt andere Wege. Im Saale-Unstrutgebiet hat man an mehreren Standorten am Rand der Wiesen abgetrennte Pfade eingerichtet. Damit können Naturfreunde diese Wunder der Natur aus nächster Nähe betrachten ohne Schaden anzurichten, siehe Foto.

Auch am Ortsausgang von Rathewalde hatten wir einen besonderen Blütenreigen. Er begann mit den Schlüsselblumen, dann kamen die Orchideen und den Schluss bildete das Wollscheidengras. Daraufhin stellte man die Wiese unter strengen Naturschutz und das Abweiden bzw. Mähen waren verboten. Die Laubbäume des nahen Erlenbruches sorgten dafür, dass die Wiese in wenigen Jahren verbuschte. Damit war es mit dem Blütenwunder vorbei. Heute liegt auf der Wiese eine Behelfsfahrbahn wegen des Baus eines Krötentunnels.