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Schwammbefall im Kulturhaus

Bei Arbeiten im Dachgeschoss wurde Schimmel entdeckt. Ein Gutachter bestätigte die Vermutung der Arnsdorfer.

Von Sylvia Gebauer

Wenn es um ihr Kulturhaus geht, packen die Fischbacher tatkräftig mit an. So opferten die Vereinsmitglieder schon unzählige Stunden ihrer Freizeit, nahmen sich sogar Urlaub. Damit ihr Kulturhaus in der Wilschdorfer Straße in neuem Glanz erstrahlen kann. Die erste Etappe ist geschafft. Seit dem Jahr 2011 wurde gewerkelt. Da für eine Komplettsanierung das Geld fehlte, wurden erst einmal die wichtigsten Arbeiten erledigt. So wurde unter anderem das Dach neu gedeckt, der große Saal saniert, einige Fenster und die Toiletten erneuert. Bei den ersten Arbeiten trat aber ein weiteres Problem zutage.

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In den Fokus geriet der Schimmelbefall im Dachgeschoss. In der ehemaligen Kindergartenküche wurde dieser bei Sanierungsarbeiten entdeckt. Infolgedessen ließen die Arnsdorfer ein Gutachten erstellen. Das Ergebnis sorgte nicht gerade für Begeisterung. Der Gutachter bestätigte die Vermutung der Arnsdorfer, dass es sich hier um den Befall von echtem Hausschwamm handelt. Dieser gilt als gefährlichster Gebäudezerstörer. Deshalb muss dringend etwas passieren. Jetzt war der Befall Thema in der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses. Hier ging es um die Vergabe für die Beseitigung des Problems. Die Arnsdorfer entschieden sich für eine Dresdner Firma. Die Kosten liegen bei rund 5 700 Euro.

Wenn die Arbeiten fertig sind, ist somit der Schwammbefall Geschichte. Damit sind die Sanierungsarbeiten im Kulturhaus Fischbach noch lange nicht abgeschlossen. Auf der Liste gibt es noch einige Punkte, die nach und nach abgearbeitet werden müssen. Die restlichen Fenster, die Fassade und die Heizungsanlage im Gebäude müssen erneuert werden.