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Schwerdtner auf der Zielgeraden

Die neue Filiale in Zittau öffnet in wenigen Tagen. Deshalb wird mit Hochdruck an der Fertigstellung gearbeitet.

Marko Burkhardt, Danny Löffler und Wicky Löffler (v.l.n.r.) vor der neuen Schwerdtner-Filiale in Zittau.
Marko Burkhardt, Danny Löffler und Wicky Löffler (v.l.n.r.) vor der neuen Schwerdtner-Filiale in Zittau. © Rafael Sampedro

In den letzten Tagen hat sich eine Menge getan. Das Schwerdtner-Logo ist angebracht, ebenso wie der Name der neuen Filiale. "Das süße Leben" nennt die Löbauer Schwerdtner-Bäckerei das Café in Zittau, das im ehemaligen Autohaus Zinke entstanden ist. Auch in Löbau gibt es seit Juni vorigen Jahres eine Filiale gleichen Namens.

Nun steht das "Süße Leben" in Zittau kurz vor der Eröffnung. Außen werden bereits die Stühle und Tische gestellt, rund 60 Gäste finden künftig hier Platz. Innen sind es noch mal 40 Plätze mehr, also insgesamt 100, wie Geschäftsführer Wicky Löffler erklärt. 

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Während im Außenbereich die Stühle und Tische bereits an die richtige Position gebracht werden, ist drinnen noch alles im Entstehen. Mehrere Sitzbänke, in dunklerem Braun gehalten, stehen im Café, umrahmt von Stühlen und Barhockern in verschiedenen Farben. Sie sind mit Folien abgedeckt, denn im Café wird noch gebohrt, gesägt und geschraubt. 

Auch über den Pizza-Backofen ist deshalb eine große Abdeckplane gelegt, die der Schwerdtner-Chef für die SZ entfernt, um einen ersten Blick auf den Backofen zu ermöglichen. Die Kunden sollen künftig zwischen mehreren Pizzen, großen und kleinen, wählen können. Ab 11 Uhr werden die Pizzen angeboten, gebacken auf Steinplatte. 

Die Filiale selbst öffnet in der Woche bereits um 5 Uhr und wird damit zu den Zittauer Bäckereien gehören, die am frühestens öffnen. Wicky Löffler hofft auf viele Kunden, die auf dem Weg zur Arbeit noch schnell etwas beim Bäcker holen wollen. Neben dem klassischen Bäckereisortiment gibt es hier ein erweitertes Gastronomieangebot - unter anderem Burger mit selbst hergestellten Burger-Brötchen, hauseigenes Eis, hausgemachte Limonade und Longdrinks. "Unsere Menükarte mit Informationen zur Geschichte unseres Unternehmens und Erklärungen zu unseren Produkten können sich die Gäste gern mit nach Hause nehmen", sagt der Schwerdtner-Chef.

Bis es so weit ist, müssen die Kunden noch ein paar Tage warten. Am 5. September ist die Eröffnung der neuen Schwerdtner-Filiale geplant. Eigentlich sollte alles etwas früher fertig werden. Aber die Handwerker haben momentan gut zu tun und so kamen die Arbeiten nicht so schnell voran wie gedacht, erklärt Löffler. Auf "Biegen und Brechen" wollte man die neue Filiale vor dem Sommer aber auch nicht fertigstellen. "Jetzt muss es werden", sagt der Schwerdtner-Chef mit Blick auf den Eröffnungstermin. Bis dahin ist noch einiges zu machen.

Die gemütliche Atmosphäre ist trotz des Baustresses zu erahnen. Bei den anderen Dingen muss die Fantasie etwas nachhelfen. Wicky Löffler ist dabei behilflich. Für die Gäste soll es eine Erlebnisgastronomie werden, sagt er. So können sie von bestimmten Plätzen mit zuschauen, wie die Mitarbeiter in der Küche die Speisen zubereiten oder wie die Pizzen im Backofen vollendet werden. Und ein alter Teigkneter und eine sogenannte Anschlagmaschine zeigen, wie früher gearbeitet wurde.

Zwölf Mitarbeiter sind künftig in der neuen Zittauer Filiale - der mittlerweile dritten in der Mandaustadt - beschäftigt. Es sei nicht ganz einfach gewesen, Mitarbeiter zu finden, erklärt der Schwerdtner-Chef und spricht damit ein Problem an, über das viele Arbeitgeber derzeit klagen. Aber nun sei das Team komplett, teilweise werden auch Mitarbeiter aus anderen Filialen ins Zittauer "Süße Leben" wechseln. Sie werden die Gäste wochentags bis 18.30 Uhr, samstags von 7 bis 18 Uhr und sonntags von 7.30 bis 18 Uhr bedienen.

Für diese schnellen Bäckerei-Kunden gibt es direkt vor der Filiale acht Parkplätze. Weitere 30 Parkplätze entstehen zudem auf der anderen Straßenseite. Auch sie müssen noch bis zum 5. September fertig werden. An den Ampelübergängen an der Leipziger Straße und der Schillerstraße wurden darüber hinaus zwei neue Zugänge geschaffen. Überhaupt sei der Zugang zur Filiale barrierefrei, sagt Wicky Löffler.

Dass die Filiale direkt an der Einmündung zweier stark befahrener Straßen entstanden ist, sieht der Schwerdtner-Chef nicht als Problem. In einem Straßencafé sei der Lärmpegel kaum geringer, meint er. Die Außensitzplätze sollen zusätzlich mit einer Reihe Pflanzkübel eingezäunt werden. Auch die werden in den Tagen bis zur Eröffnung noch geliefert.

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