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Sehnsucht nach dem Meer

Zur See wäre er schon gern gefahren, der Rudolf Engler. Doch der Traum von der Handelsmarine blieb ein solcher. Wenn es schon nicht die hohe See sein kann, dann soll es doch wenigstens etwas mit Wasser sein, beschloss der gebürtiger Doberschauer.

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Zur See wäre er schon gern gefahren, der Rudolf Engler. Doch der Traum von der Handelsmarine blieb ein solcher. Wenn es schon nicht die hohe See sein kann, dann soll es doch wenigstens etwas mit Wasser sein, beschloss der gebürtiger Doberschauer. Und so entschloss sich der gelernte Dreher, nach dem Armeedienst zur Polizeischule zu gehen. Magdeburg oder Riesa, das waren die Alternativen, nachdem er seine Ausbildung dort abgeschlossen hatte. "Von Bautzen nach Riesa war es einfach kürzer als bis nach Magdeburg", begründet der heute 47-jährige Familienvater seine Entscheidung, die ihn in die sächsische Elbestadt verschlug. Seitdem ist er hier Wasserpolizist. Erst Maschinist, dann Bootsführer, später Dienstgruppenführer und jetzt im Ermittlungsdienst. Ein Traumjob sei es nicht, aber eine interessante und abwechslungsreiche Arbeit. Längst wohnt er in Riesa, hält sich mit Gartenarbeit fit und liest gern. Lange Jahre war er auch Leichtathletiktrainer bei Dynamo Riesa. Ganz hat er seinen Jugendtraum nicht ausgeträumt. Denn oft fährt Rudolf an die See, schaut sich Häfen an und den Schiffen wohl immer noch ein bisschen sehnsüchtig hinterher. Ach ja, die hohe See . . . (SZ/jm)

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