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Sie lebt für das Kegeln

Sie gilt als die "Legende des Bautzener Kegelsports": Ursula Rippin. Dieser Tage wurde sie 70 Jahre alt, doch das sieht man ihr nicht an. Die Ehrung durch den Kreissportbund war ihr gar nicht so recht, denn um ihre Person macht sie nicht viel Aufhebens.

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Sie gilt als die "Legende des Bautzener Kegelsports": Ursula Rippin. Dieser Tage wurde sie 70 Jahre alt, doch das sieht man ihr nicht an. Die Ehrung durch den Kreissportbund war ihr gar nicht so recht, denn um ihre Person macht sie nicht viel Aufhebens. Dabei lebt sie geradezu für das Kegeln. Sehr verdienstvoll war ihre Betreuertätigkeit im Kinder- und Jugendsport. Heute hat sie sich das Kegeln für Arbeitslose und Senioren auf ihre Fahnen geschrieben, welches sie vor acht Jahren mit aus der Taufe hob. Zur gleichen Zeit bestritt sie mit weiteren Aktiven den Kampf um den Erhalt des Keglerheims. Die geborene Neschwitzerin gehörte der Sektion Kegeln der BSG Lok von 1959 bis '68 an. Als Mitglied der DDR-Nationalmannschaft errang sie 1964 in Budapest den Europameistertitel, und sie nahm dreimal an Weltmeisterschaften teil. Die Mutter zweier Kinder und Oma dreier Enkel führte ihre jungen Schützlinge zu Kinder- und Jugendspartakiaden und zu Meisterehren. Ursula Rippin war bis 1990 bei der Bahn beschäftigt - insgesamt 39 Jahre! Das Kegeln lässt ihr gar keine Zeit für andere Hobbys. Als "Damenwartin" ist sie für die Ausrichtung von Turnieren verantwortlich. (cs)

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