SZ +
Merken

So meiden Sie das Chaos am Pirnaischen Platz in Dresden

Dresden. Die Bauarbeiten am Pirnaischen Platz schlagen ab heute voll auf den Straßenverkehr durch. Er wird in alle Richtungen auf nur noch zwei Spuren verengt. Teilweise handelt es sich dabei zudem um...

Teilen
Folgen

Dresden. Die Bauarbeiten am Pirnaischen Platz schlagen ab heute voll auf den Straßenverkehr durch. Er wird in alle Richtungen auf nur noch zwei Spuren verengt. Teilweise handelt es sich dabei zudem um Behelfsfahrbahnen, die provisorisch auf den Grünanlagen eingerichtet wurden und besondere Vorsicht erfordern. Behinderungen und Staus vor allem auf der St.-Petersburger-Straße, der Bundesstraße 170, werden nicht zu vermeiden sein, warnt das Straßenbauamt. Da es keine Sperrungen gibt und alle Verkehrsbeziehungen weiter möglich sind, werden keine Umleitungen ausgeschildert.

Vor allem auf den Zufahrten zum Pirnaischen Platz sind Staus zu erwarten. Nach Norden hin dürften sie bis weit auf die Carolabrücke zurückreichen. Nach Süden können sie bis über die Kreuzung Bürgerwiese hinweg anhalten. Auch die Grunaer Straße Richtung Zentrum wird den Autofahrern eine Menge Geduld abverlangen.

Die Suche nach einem Schleichweg, wenn man schon im Stau steht, wird bei der Verkehrslage niemanden voranbringen. Hier hilft nur, die Engpässe möglichst weiträumig zu umfahren. Das bedeutet vor allem, auf den Innenstadtring auszuweichen (siehe Grafik) und von dort erst möglichst nahe am Ziel abzufahren.

Die Carolabrücke umfahren

Das bedeutet, dass in südlicher Richtung die Marien- und die Albertbrücke stärker genutzt werden sollten. Auf beiden gibt es zwar ebenfalls Staus in den Hauptverkehrszeiten, und die Albertbrücke ist ohnehin selbst gerade ein Engpass, aber die Fahrt über die Carolabrücke zum Pirnaischen Platz dürfte schlimmer sein.

Vom Hauptbahnhof oder der Waisenhausstraße im Zentrum aus in Richtung Straßburger Platz ist die Fahrt über Wiener Straße oder Bürgerwiese und Lennéstraße anzuraten. Autofahrer aus Richtung Pirna, die in den westlichen Teil der Innenstadt wollen, sind eventuell sogar gut bedient, wenn sie von der A17 erst in Gorbitz abfahren statt in der Südvorstadt. Stefan Rössel