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Großenhain

Sonntags im Museum

Zum Lego-Nachmittag kommt zwar zunächst nur eine Teilnehmerin. Die Initiatoren sind aber keinesfalls enttäuscht.

Ralph-Torsten Lincke und die achtjährige Josi waren beim Lego-Ferienangebot im Museum „Alte Lateinschule“ am Sonntag zwar unter sich. Doch der erfahrene Mann aus der Zukunftswerkstatt Dresden ist überzeugt: „Man muss klein anfangen“.
Ralph-Torsten Lincke und die achtjährige Josi waren beim Lego-Ferienangebot im Museum „Alte Lateinschule“ am Sonntag zwar unter sich. Doch der erfahrene Mann aus der Zukunftswerkstatt Dresden ist überzeugt: „Man muss klein anfangen“. © Kristin Richter

Großenhain. Nichts machen ist auch kein Weg“, sagt Ralph-Torsten Lincke und sortiert im Museum „Alte Lateinschule“ fleißig Lego-Teile nach Größe, Farbe und Form. Josephine „Josi“ Domscheid hilft ihm an diesem Sonntagnachmittag. Die Achtjährige ist einzige Teilnehmerin des Ferienangebotes, doch ebenso wenig enttäuscht wie Ralph-Torsten Lincke. „Man muss einfach anfangen“, sagt er. Und vielleicht kommen schon am kommenden Sonntag ein paar mehr Interessenten.

 „Bau die Geschichte von Großenhain mit Lego“, so das Thema, das sich in das Projekt rund um die Kindermuseumsführer einreiht. Seit Januar existiert es im Museum, und die beteiligten Kinder wurden schon bald befragt, was sie sich denn vorstellen könnten. So entstanden Themen wie „Großenhain und die Archäologie“ und der Wunsch, mehr über die Geschichte der Weberei in der Stadt zu ergründen. „Es geht einfach darum, lebendige Stationen mit den Kindern zu entwickeln“, so Ralph-Torsten Lincke.

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In diesem Zusammenhang ist die Hoffnung, „dass Lego ein bisschen zieht“. Fotos von markanten städtischen Gebäuden sollen als Ausgangspunkt für fantasievolle Lego-Bauten dienen. Doch Bedingung ist das nicht. Wer zum Beispiel ein anderes Gebäude bauen möchte, kann das gern tun.

Am Webrahmen probieren, wie ein Stück Stoff entsteht: Am 17. Juli findet dazu ein weiteres Angebot im Museum statt. Beginn 18 Uhr.
Am Webrahmen probieren, wie ein Stück Stoff entsteht: Am 17. Juli findet dazu ein weiteres Angebot im Museum statt. Beginn 18 Uhr. © Kristin Richter

Bei einer früheren Veranstaltung sei beispielsweise mal ein Junge mit der Idee gekommen, einen Hubschrauber zu bauen. Ralph-Torsten Linckes gespieltes Schulterzucken ob des Bezuges zur Stadt beantwortete der Knirps mit einem Verweis auf die Ausstellung zum Thema „Fliegerei“. Ziel erreicht!

Josi hat sich inzwischen schon einmal an einer eher futuristischen Gestaltung des Museums probiert. „Das Schloss nachbauen, das würde ich gern machen“, sagt sie. Eigentlich gehört sie unter den Kindermuseumsführern eher nicht zu den Lego-Fans. Aber die Treffen immer donnerstags, die Stationen und Ausstellungen stets neu zu „entdecken“ – das macht ihr einfach Freude.

Und genau deshalb ist sie auch an einem Sonntag da, will für den nächsten Lego-Treff diesen oder jenen Freund zum Mitmachen animieren.Nichts machen ist auch kein Weg“, sagt Ralph-Torsten Lincke und sortiert im Museum „Alte Lateinschule“ fleißig Lego-Teile nach Größe, Farbe und Form.

Josephine „Josi“ Domscheid hilft ihm an diesem Sonntagnachmittag. Die Achtjährige ist einzige Teilnehmerin des Ferienangebotes, doch ebenso wenig enttäuscht wie Ralph-Torsten Lincke. „Man muss einfach anfangen“, sagt er.

Und vielleicht kommen schon am kommenden Sonntag ein paar mehr Interessenten. „Bau die Geschichte von Großenhain mit Lego“, so das Thema, das sich in das Projekt rund um die Kindermuseumsführer einreiht. Seit Januar existiert es im Museum, und die beteiligten Kinder wurden schon bald befragt, was sie sich denn vorstellen könnten.

So entstanden Themen wie „Großenhain und die Archäologie“ und der Wunsch, mehr über die Geschichte der Weberei in der Stadt zu ergründen. „Es geht einfach darum, lebendige Stationen mit den Kindern zu entwickeln“, so Ralph-Torsten Lincke.

In diesem Zusammenhang ist die Hoffnung, „dass Lego ein bisschen zieht“. Fotos von markanten städtischen Gebäuden sollen als Ausgangspunkt für fantasievolle Lego-Bauten dienen. Doch Bedingung ist das nicht. Wer zum Beispiel ein anderes Gebäude bauen möchte, kann das gern tun.

Bei einer früheren Veranstaltung sei beispielsweise mal ein Junge mit der Idee gekommen, einen Hubschrauber zu bauen. Ralph-Torsten Linckes gespieltes Schulterzucken ob des Bezuges zur Stadt beantwortete der Knirps mit einem Verweis auf die Ausstellung zum Thema „Fliegerei“. Ziel erreicht!

Josi hat sich inzwischen schon einmal an einer eher futuristischen Gestaltung des Museums probiert. „Das Schloss nachbauen, das würde ich gern machen“, sagt sie. Eigentlich gehört sie unter den Kindermuseumsführern eher nicht zu den Lego-Fans. Aber die Treffen immer donnerstags, die Stationen und Ausstellungen stets neu zu „entdecken“ – das macht ihr einfach Freude. Und genau deshalb ist sie auch an einem Sonntag da, will für den nächsten Lego-Treff diesen oder jenen Freund zum Mitmachen animieren.