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Sparkassensprecher Andreas Rieger

Ja, der Trend geht deutlich in Richtung Aktien und Aktienfonds. Die Anleger erhoffen sich damit höhere Gewinne, und dafür gehen sie auch größere Risiken ein. 1999 wurden im Bereich der Sparkasse Freital-Pirna allein 100 Millionen Mark in Aktien und Aktienpakete angelegt.

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Ja, der Trend geht deutlich in Richtung Aktien und Aktienfonds. Die Anleger erhoffen sich damit höhere Gewinne, und dafür gehen sie auch größere Risiken ein. 1999 wurden im Bereich der Sparkasse Freital-Pirna allein 100 Millionen Mark in Aktien und Aktienpakete angelegt. Das ist eine Steigerung gegenüber 1998 um 30 Prozent. Die Infineon-Aktie entfachte einen Boom in Richtung Einzelaktie.Ist damit das Sparbuch passé? Nein, keinesfalls. Die klassischen Spareinlagen sind nicht geschrumpft, obwohl das Wachstum mit 1,9 Prozent relativ verhalten ist. In früheren Jahren betrug es etwa vier Prozent. Aber nach wie vor sind Spareinlagen das sicherste Geld der Welt. Das zeigt sich auch daran, dass viele Großeltern ihren Enkeln Sparbücher anlegen.
Wie entwickelt sich der Service? Für unsere 153 000 Privat- und 11 000 Geschäftskunden haben wir ein Modell bis zum Jahr 2010 entwickelt. Es zielt auf intensivere Beratung vor Ort - auch außerhalb der Öffnungszeiten. Zukunftsträchtig ist unsere virtuelle Geschäftsstelle im Internet. Momentan wird sie monatlich von 60 000 Kunden genutzt. Beim Start im Mai 1999 waren es lediglich 4 000.
Gespräch: Hannelore Angermann

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