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"Es fühlt sich an, als gäbe es mich nicht"

Von Geburt an findet sich Moussa Mbarek in keinem Melderegister seines Landes. Dort leben Tuareg unsicher und ohne Rechte. Der Staatenlose hofft auf Heimat.

Von Nadja Laske
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Wie es sich anfühlt, durch keinen Staat geschützt und nirgends willkommen zu sein, weiß Moussa Mbarek nur zu gut.
Wie es sich anfühlt, durch keinen Staat geschützt und nirgends willkommen zu sein, weiß Moussa Mbarek nur zu gut. © Sven Ellger

Dresden. Hätte Moussa Mbarek eine Personalausweisnummer, dann könnte er sie wohl im Schlaf hersagen. Die wenigsten Menschen haben im Kopf, was auf ihren Dokumenten steht. Dabei ist diese Zahlen- und Buchstabenkombination der untrügliche Beweis dafür, dass ein Mensch auf der Welt ist und wohin er gehört.

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