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Stadtbad wird schon im Oktober fertig

Bereits im August wird der obere Bereich des zweiten Bauabschnittes im Stadtbad freigegeben. Der große Ruheraum, Strömungs- und Warmwasserbecken, der Übergang zum neu gebauten Wettkampfbecken gehören dazu.

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Von Matthias Klaus

Bereits im August wird der obere Bereich des zweiten Bauabschnittes im Stadtbad freigegeben. Der große Ruheraum, Strömungs- und Warmwasserbecken, der Übergang zum neu gebauten Wettkampfbecken gehören dazu. Und: das Bewegungsbecken. „Wir haben sehr viele Nachfragen nach Kursen. Mit dem Bewegungsbecken werden wir das Angebot verbessern“, sagt Manfred Kürschner, Geschäftsführer der Städtischen Beteiligungs GmbH (SBG), der Eigentümerin und künftigen Betreiberin des Stadtbades.

Babyschwimmen, Kurse für behinderte Menschen, Kurse, die Vereine anbieten–im Bewegungsbecken gibt es viele Möglichkeiten. Möglichkeiten, die im neuen Wettkampfbecken wegen seiner Tiefe nicht machbar sind. Ein Vorteil ist der Einstieg über eine breite Treppe, den es im früheren Frauenbecken des historischen Stadtbades so nicht gab. Die Rückwand über dem Becken wird originalgetreu gestaltet. Die hier entdeckten Malereien wurden fotografiert und werden mit modernen Techniken auf die neue Wand wieder aufgebracht.

Die Wendeltreppe aus dem unteren Teil, dem Saunabereich, fehlt noch, ebenso der Fahrstuhl für Behinderte. Als „Sorgenkind“ will Manfred Kürschner Letzteren nicht unbedingt bezeichnen. Aber die Zeit zum Einbau ist knapp kalkuliert. Immerhin muss ringsum eine Nottreppe gebaut werden. „Im zweiten Bauabschnitt des Stadtbades kam der denkmalgerechten Sanierung mehr Bedeutung zu, als beim Anbau des neuen Wettkampfbeckens“, so der Geschäftsführer der SBG. Das zeigen zum Beispiel die sanierten Gewölbedecken im Untergeschoss. Hier werden unter anderem mehrere Saunen eingebaut, ein kleiner Ruheraum mit Brunnen, Umkleidemöglichkeiten. Die Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz funktioniere hervorragend, so der Geschäftsführer.

Die Arbeiten im und am Stadtbad liegen im Plan, mehr als das. Ursprünglich war vorgesehen, das historische Haus am Töpferberg Anfang 2010 zu eröffnen. Dann wurde die Frist bis Ende 2009 verkürzt. Jetzt spricht Manfred Kürschner von Ende September, Anfang Oktober. Finanziell liege man im Plan. Der gesamte Bau kostet rund zehn Millionen Euro.