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Stadtgärtnerei rüstet sich zum Pflanzen

Torsten Michaelis macht sich Sorgen um die Frühblüher der Stadt. Der lange Winter, aber vor allem die lange Schneeperiode ist nicht gut für die Pflanzen gewesen. „Über die Wintermonate sind uns diesmal relativ viele Pflanzen ausgefroren“, sagt der Leiter der Löbauer Stadtgärtnerei.

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Von Holger Gutte

Torsten Michaelis macht sich Sorgen um die Frühblüher der Stadt. Der lange Winter, aber vor allem die lange Schneeperiode ist nicht gut für die Pflanzen gewesen. „Über die Wintermonate sind uns diesmal relativ viele Pflanzen ausgefroren“, sagt der Leiter der Löbauer Stadtgärtnerei. Er hofft, dass die Pflanzen trotzdem noch für die zig Blumenschalen und Beete in der Stadt reichen. Etwa 20000 Stiefmütterchen werden hier jedes Jahr gepflanzt. „Wir bekommen sie als Setzlinge und ziehen sie uns in unserer Gärtnerei gemeinsam mit vielen anderen Blumensorten selber heran“, schildert er.

Wenn das Wetter mitspielt, fangen seine Mitarbeiter eine Woche vor Ostern mit dem Pflanzen der Frühjahrsblüher in der Stadt an. Innerhalb einer Woche soll sich Löbau zum Osterfest zumindest erst einmal mit 140 Blumenschalen schmücken können. Ende April hat die Stadt dann ihr vollständiges Frühlingskleid an.

Momentan ist die Stadtgärtnerei aber noch damit beschäftigt, die Fußwege vom Streugut zu befreien. Gepflanzt wird aber auch schon. Insgesamt 17 Bäume kommen in den nächsten Tagen an verschiedenen Standorten in die Erde. Es sind Ersatzpflanzungen für gefällte Bäume im vergangenen Jahr. So stehen jetzt bereits am Nikolaiplatz drei junge Linden.

Für den Friedenshain sind sechs neue Nadelbäume vorgesehen. Drei Ebereschen sorgen für mehr Grün entlang der Neusalzaer Straße und zwei Sumpfeichen an der Körbigsdorfer Straße.

Und während momentan noch nicht einmal die Frühlingsblüher die Stadtgärtnerei verlassen haben, werden hier von den Mitarbeitern bereits schon die Sommerblumen umgetopft. Die Stadt erhält rund 17000 als kleine Setzlinge aus Dresden und zieht sie sich selber heran.