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Stahl Riesa soll Geld zurückzahlen

Die Stadt Riesa hat in der derzeitigen finanziellen Situation nichts zu verschenken. Auch keine 1600 Euro. Mit dieser Begründung forderte Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer (CDU) die Stadträte während der jüngsten Ausschusstagung auf, von Stahl Riesa eben jene Summe zurückzufordern.

Die Stadt Riesa hat in der derzeitigen finanziellen Situation nichts zu verschenken. Auch keine 1 600 Euro. Mit dieser Begründung forderte Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer (CDU) die Stadträte während der jüngsten Ausschusstagung auf, von Stahl Riesa eben jene Summe zurückzufordern. Vor eineinhalb Jahren hatten die Räte dem strauchelnden Verein ein Darlehen in Höhe von 12 500 Euro gewährt. Sie wollten zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, ob dieser Betrag vielleicht doch noch in einen Zuschuss umgewandelt werden kann, sodass der Club das Geld nicht hätte zurückzahlen müssen. Das blieb Stahl Riesa vor einem halben Jahr bereits verwehrt. Damals musste der Verein rund 11 000 Euro an die Stadt überweisen, über die restlichen knapp 1 600 Euro sollte noch einmal beraten werden. Dieses Geld hat die Stadt derzeit nicht übrig, will es deswegen nun komplett zurückhaben.

Aus Sicht von Linken-Stadträtin Sonja György zieht dieses Argument allerdings nicht. „Wir haben dem SC Riesa knapp 18 000 Euro gelassen, obwohl der Hartplatz am Bürgergarten entgegen eines Stadtratsbeschlusses gebaut wurde.“ Bürgerbewegungschef Wilfried Brendel sei auch gegen eine Rückzahlung. CDU-Rat Jürgen Gläsel findet hingegen, der Haushalt lasse Freigiebigkeit derzeit nicht zu. (SZ/rr)

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