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Straße nach Hinterhermsdorf ist großflächig weggebrochen

Der Ort ist zurzeit nur über die alte Saupsdorfer Straße zu erreichen. Auch das Areal an der Kahnfahrt ist übel zugerichtet.

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Von Thomas Möckel

Sind die Hochwasserschäden in den Sebnitzer Ortsteilen Schönbach und Hertigswalde mit ausgespülten Plätzen, Wegen und überfluteten Wiesen noch verhältnismäßig human, hat es den Ortsteil Hinterhermsdorf stark getroffen. Die Staatsstraße 154, einzige offizielle Zufahrt in den beliebten Urlauberort, wurde vom Starkregen und den Wassermassen heftig unterspült und ist auf gesamter Breite sowie auf einer Länge von rund zehn Metern weggebrochen, teilt die Sebnitzer Stadtsprecherin Kerstin Nicklisch mit. Als Umleitungsstrecke müssen Kraftfahrer derzeit die alte Saupsdorfer Straße nutzen. „Da es hier aber mitunter besonders eng zugeht, ist unbedingt gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich“, sagt Kerstin Nicklisch.

Katastrophale Verwüstungen hat das Hochwasser auch an der historischen Kahnfahrt an der Oberen Schleuse angerichtet. Laut Rathaus sind die Schäden enorm. Das Wasser stand bis an die Fenster des Kassiererhäuschens. Die Kahnfahrer und weitere Helfer haben am Sonntagvormittag damit begonnen, die Schäden an den Funktionsgebäuden, der Staumauer, den Kähnen sowie den Wegen aufzunehmen. Erst danach kann eine vorsichtige Prognose gewagt werden, wann die Kahnfahrt auf der Schleuse wieder aufgenommen werden kann.

Der Sebnitzer Ortsteil Amtshainersdorf hatte auch noch am Sonntag mit den Wassermassen zu kämpfen. Zahlreiche Wiesen, Wege und Felder sind überschwemmt. Bei der Elektrogeräte-Firma Bosch sind die Keller voll Wasser gelaufen und mussten ausgeräumt und ausgepumpt werden.