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Strohlager in Kötitz steht in Flammen

Coswig. Mittwoch, 21 Uhr: Rauchschwaden verdunkeln den blauen Abendhimmel über Kötitz. Minuten später rufen die "Piepser" 30 Kameraden der Coswiger Feuerwehr zu ihren Fahrzeugen. Ein überdachtes Strohlager am Feldweg, direkt gegenüber dem Kanuverein, brennt lichterloh.

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Coswig. Mittwoch, 21 Uhr: Rauchschwaden verdunkeln den blauen Abendhimmel über Kötitz. Minuten später rufen die "Piepser" 30 Kameraden der Coswiger Feuerwehr zu ihren Fahrzeugen. Ein überdachtes Strohlager am Feldweg, direkt gegenüber dem Kanuverein, brennt lichterloh. Sirenen und Rauch locken viele Schaulustige an: Jugendliche, aber auch ältere Jahrgänge.
Schläuche werden ausgerollt. Schnell bauen Feuerwehrmänner aus Sörnewitz und Brockwitz eine Wasserversorgung zwischen Elbe und Tanklöschfahrzeug. "Wasser marsch!" Von zwei Seiten spritzt das Wasser aus vier C-Rohren auf die Flammen. Unter ihren Helmen und den langen Jacken spüren die Männer nichts von der Kühle, die sich aus Richtung Elbe heranschleicht. Mit Haken und Gabeln ziehen sie das Stroh auseinander, löschen weiter. "Nur so können wir jedes Glutnest erreichen", sagt Einsatzleiter Carsten Adamiec. Vom Stroh bleibt nicht viel übrig. Doch eine Strohpresse und anderes Gerät können gerettet werden.
Fast viereinhalb Stunden dauert der Einsatz. Das letzte der fünf Fahrzeuge ist dreiviertel zwei im Coswiger Gerätehaus. (SZ/gör)

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