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PLUS Zittau

Darum studieren wir in Zittau

Die Bewerbungsfrist fürs Studium an der Hochschule ist bis 20. August verlängert. Es gibt gute Gründe, sich einzuschreiben, wie vier Studenten erzählen.

Das Gebäude von Mensa und Bibliothek auf dem Hochschulcampus in Zittau.
Das Gebäude von Mensa und Bibliothek auf dem Hochschulcampus in Zittau. © Matthias Weber/photoweber.de

Zittau ist zwar klein, aber fein. Dieser Satz fasst sehr gut zusammen, was die Studierenden an der Zittauer Hochschule schätzen. Vier von ihnen erzählen stellvertretend, was ihnen hier gefällt. Kurze Wege, im Vergleich zu Dresden oder Leipzig sensationell günstige Mieten und ein tolles Umfeld sind nur einige der Zusatzpunkte, die sie nennen. Dazu komme die Möglichkeit, eine Unterkunft auch sehr kurzfristig mieten zu können. Das nahe Gebirge lädt unter anderem zum Klettern und Radfahren ein, der O-See zum chillen und baden. Es gebe sogar eine eigene Studenten O-See-Challenge. Auch das Hochschulsportangebot überzeugt. Wer da nichts passendes für sich findet, habe nur nicht richtig gesucht, sagen sie. Ähnliches gilt für Party- und Feierangebote, die  laut der Studenten zahlreicher sind, als es zunächst scheinen mag.

Doch natürlich ist an einer Hochschule das Studium am wichtigsten und auch das scheint in Zittau optimal zu sein. Neben dem Lob für kleine Studiengruppen und intensiver Betreuung durch die Hochschule betonen die Studierenden die gute Ausstattung und die Qualität der Lehre. Hier kümmere man sich um jeden einzelnen Studierenden, sagen sie übereinstimmend. Was sie an ihrer jeweiligen Studienrichtung fasziniert, erzählen sie hier:

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Timon Conrad studiert Energietechnik/Umwelttechnik: Der Görlitzer wollte eigentlich Luft- und Raumfahrttechnik studieren. Doch dann entschied er, sich beim Lösen der Probleme hier auf der Erde zu engagieren und zum Erreichen der Klimaziele beizutragen. Die für die Zukunft absehbare Digitalisierung brauche eine zuverlässige Stromversorgung, sagt er. Besonders regenerative Energien und die Energieeffizienz seien dafür wichtige Themen. Er will an neuen Strategien mitarbeiten, die das nachhaltig, ressourcenschonend und sicher möglich machen. Das sei an der Hochschule in Zittau sehr gut möglich. Es gebe dazu etliche interessante Forschungsprojekte, die man an so einer kleinen Einrichtung gar nicht vermute. Das mache das Studium hier so spannend. Die Hochschule gehöre in die Lausitz als Energieregion und biete schon jetzt die besten Voraussetzungen, um die Energiewende zu stemmen, sagt er.
Timon Conrad studiert Energietechnik/Umwelttechnik: Der Görlitzer wollte eigentlich Luft- und Raumfahrttechnik studieren. Doch dann entschied er, sich beim Lösen der Probleme hier auf der Erde zu engagieren und zum Erreichen der Klimaziele beizutragen. Die für die Zukunft absehbare Digitalisierung brauche eine zuverlässige Stromversorgung, sagt er. Besonders regenerative Energien und die Energieeffizienz seien dafür wichtige Themen. Er will an neuen Strategien mitarbeiten, die das nachhaltig, ressourcenschonend und sicher möglich machen. Das sei an der Hochschule in Zittau sehr gut möglich. Es gebe dazu etliche interessante Forschungsprojekte, die man an so einer kleinen Einrichtung gar nicht vermute. Das mache das Studium hier so spannend. Die Hochschule gehöre in die Lausitz als Energieregion und biete schon jetzt die besten Voraussetzungen, um die Energiewende zu stemmen, sagt er. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de
Paula Schubert studiert Wirtschaftsingenieurwesen Vertiefungsrichtung Energie: Sie stammt aus Oderwitz und kannte die Hochschule schon lange. Sie wollte in der Nähe bleiben und war von der unkomplizierten Einschreibung überrascht. Sie ist sehr vielseitig interessiert und der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen komme dem entgegen. Er gibt einen Überblick über die gesamte Energiewelt, sagt sie. Das findet sie hochspannend. Neben Gas und Strom stehe sogar Wasser- / Abwassertechnik auf dem Lehrplan. Selbstverständlich beschäftigen sie sich auch mit regenerativer Energie und im Praxis-Semester bekam sie einen Einblick in die Breitbandversorgung der Region. Dazu lernen die Studenten, die wirtschaftlichen Aspekte der Technik zu berücksichtigen. Besonders gefällt ihr der starke Praxisbezug des Studiums und dass es ihr etliche Wahlmöglichkeiten eröffnet.
Paula Schubert studiert Wirtschaftsingenieurwesen Vertiefungsrichtung Energie: Sie stammt aus Oderwitz und kannte die Hochschule schon lange. Sie wollte in der Nähe bleiben und war von der unkomplizierten Einschreibung überrascht. Sie ist sehr vielseitig interessiert und der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen komme dem entgegen. Er gibt einen Überblick über die gesamte Energiewelt, sagt sie. Das findet sie hochspannend. Neben Gas und Strom stehe sogar Wasser- / Abwassertechnik auf dem Lehrplan. Selbstverständlich beschäftigen sie sich auch mit regenerativer Energie und im Praxis-Semester bekam sie einen Einblick in die Breitbandversorgung der Region. Dazu lernen die Studenten, die wirtschaftlichen Aspekte der Technik zu berücksichtigen. Besonders gefällt ihr der starke Praxisbezug des Studiums und dass es ihr etliche Wahlmöglichkeiten eröffnet. © Matthias Weber/photoweber.de
Carl-Bendix Kallweit studiert molekulare Biotechnologie: Er stammt aus Wilhelmshaven und kannte Zittau zuvor nicht. Er will Medizin studieren und googelte zur Vorbereitung beim Hochschulkompass nach Studiengängen in der Biochemie. Das Zittauer Angebot sprach ihn von den Schwerpunkten her am meisten an. Es sei sehr praxisorientiert und vielfältig. Neben den Grundlagen erforschen die Studenten zum Beispiel Stoffwechsel-Wechselwirkungsprozesse bei Viren. Ein weiteres sehr spannendes künftiges Forschungsfeld sei die Rückverwandlung von ausgebildeten Zellen in undifferenzierte Stammzellen. Das alles sei in Zittau möglich. Auch wenn die Stadt relativ weit weg vom Schuss sei, so sind Dresden, Leipzig oder Prag nicht weit, sagt er. In Berlin brauche man schon mal 20 Minuten mit der U-Bahn zu einer Lehrveranstaltung. In Zittau erreiche man dagegen alles fußläufig. 
Carl-Bendix Kallweit studiert molekulare Biotechnologie: Er stammt aus Wilhelmshaven und kannte Zittau zuvor nicht. Er will Medizin studieren und googelte zur Vorbereitung beim Hochschulkompass nach Studiengängen in der Biochemie. Das Zittauer Angebot sprach ihn von den Schwerpunkten her am meisten an. Es sei sehr praxisorientiert und vielfältig. Neben den Grundlagen erforschen die Studenten zum Beispiel Stoffwechsel-Wechselwirkungsprozesse bei Viren. Ein weiteres sehr spannendes künftiges Forschungsfeld sei die Rückverwandlung von ausgebildeten Zellen in undifferenzierte Stammzellen. Das alles sei in Zittau möglich. Auch wenn die Stadt relativ weit weg vom Schuss sei, so sind Dresden, Leipzig oder Prag nicht weit, sagt er. In Berlin brauche man schon mal 20 Minuten mit der U-Bahn zu einer Lehrveranstaltung. In Zittau erreiche man dagegen alles fußläufig.  © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de
Franciszek Aniol studiert Elektrotechnik: Er ist in Tübingen geboren und lebte zuletzt in Dresden. Ein Klassenkamerad dort wollte nach Zittau und so ging er mit. Der Direktstudent kannte Zittau vorher nicht und ist sehr positiv überrascht. Ihm gefällt die private Atmosphäre. Im Gegensatz zu Dresden, wo sich teils um die 400 Leute im Hörsaal drängeln würden, gehe es hier sehr entspannt zu. Hier gebe es noch Raum für interessante Diskussionen und die Professoren nehmen sich Zeit für jeden einzelnen, berichtet er. Dadurch lerne man sie kennen und so falle es leichter, bei Fragen mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Mögliche Probleme könne man so schnell und auf direktem Weg klären. Den Studiengang E-Technik wählte er, weil er etwas anspruchsvolles machen wollte und die Herausforderung suchte. Die habe er hier gefunden, sagt er. Auch die Bedingungen an der Hochschule seien dafür optimal. 
Franciszek Aniol studiert Elektrotechnik: Er ist in Tübingen geboren und lebte zuletzt in Dresden. Ein Klassenkamerad dort wollte nach Zittau und so ging er mit. Der Direktstudent kannte Zittau vorher nicht und ist sehr positiv überrascht. Ihm gefällt die private Atmosphäre. Im Gegensatz zu Dresden, wo sich teils um die 400 Leute im Hörsaal drängeln würden, gehe es hier sehr entspannt zu. Hier gebe es noch Raum für interessante Diskussionen und die Professoren nehmen sich Zeit für jeden einzelnen, berichtet er. Dadurch lerne man sie kennen und so falle es leichter, bei Fragen mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Mögliche Probleme könne man so schnell und auf direktem Weg klären. Den Studiengang E-Technik wählte er, weil er etwas anspruchsvolles machen wollte und die Herausforderung suchte. Die habe er hier gefunden, sagt er. Auch die Bedingungen an der Hochschule seien dafür optimal.  © Matthias Weber/photoweber.de

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