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Teichwirtschaft kontra Bürgerwille?

Die Einwohner von Niedergurig sind sauer, weil mit dem Abriss einer Brücke ein Weg durch die Teiche gekappt wurde. Doch der Eigentümer sieht sich im Recht.

Von Kerstin Fiedler
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In Niedergurig trafen sich Bürger zur Einwohnerversammlung.
In Niedergurig trafen sich Bürger zur Einwohnerversammlung. © SZ/Uwe Soeder

Niedergurig. Die Landestalsperrenverwaltung hatte am 7. November eine kleine Brücke über die Kleine Malschwitzer Spree in Niedergurig abreißen lassen. Die verband bisher den Weg von der B 156 kommend an der Rieseneiche vorbei in Richtung Doberschütz mit dem Spreeradweg. In einer Einwohnerversammlung gab es deshalb viel Ärger. Immer wieder wurde gesagt, dass der Eigentümer der Flächen gefordert hatte, dass die Brücke wegkommt. Doch weder Eigentümer Gerd Heutelbeck noch Verwalter Karsten Bergner waren zur Einwohnerversammlung eingeladen.

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