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Topstart in Museumsnacht

Radebeul. 114 Mädchen und Jungen sowie zahlreiche "Große" als Begleiter kamen am Donnerstagabend zur Kindermuseumsnacht ins Karl-May-Museum. "Das hat uns beinahe etwas überrannt", sagt Museumsfrau Gudrun Wittig.

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Radebeul. 114 Mädchen und Jungen sowie zahlreiche "Große" als Begleiter kamen am Donnerstagabend zur Kindermuseumsnacht ins Karl-May-Museum. "Das hat uns beinahe etwas überrannt", sagt Museumsfrau Gudrun Wittig. Eher zu wenig Resonanz habe man für das erste Vorhaben dieser Art befürchtet. Doch bei dieser hohen Besucherzahl musste der Ablauf neu organisiert werden, und die Gäste erlebten die Museumsnacht in zwei Gruppen.
Museumspädagogin Judith Storbeck erzählte Märchen und spielte auf der Flöte ein indianisches Lied. Dann konnten die Kinder sie endlich anknipsen, die mitgebrachten Taschenlampen: die einzigen Lichter in der ansonsten stockdunklen Ausstellung. Sie hoben jeweils ein ganz bestimmtes Exponat heraus, zu dem es dann Informationen gab. Die Idee mit den Taschenlampen hat sich bewährt, die Kinder waren konzentriert bei der Sache, sagt Gudrun Wittig. Dabei zählten die Jüngsten gerade mal dreieinhalb Jahre, die Ältesten 70.
Im nächsten Jahr soll das wieder möglich sein. Gudrun Wittig zufolge voraussichtlich ebenfalls in der Ferienzeit und "wenn es draußen bissel duster ist". Da kann den Museumsbesuchern nämlich - wie am Donnerstag - stimmungsvoll heimgeleuchtet werden. Robert Wittig - der 18-jährige Schüler arbeitet seit längerem als Aufsicht im Museum mit - hatte den Weg zum Ausgang mit Teelichtern bestückt. Doch Interessenten an solchem Museumserlebnis müssen nicht bis 2001 warten. Auf Nachfrage gibt es die Nächte sowie Schminken, Märchen und Musik bis 5./6. Klasse auch außer der Reihe. (SZ/IL)
Karl-May-Museum Radebeul, 83 73 00

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