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Über 30 000 Gäste beim Karl-May-Fest

Zur traditionellen Sternreiterparade am Sonntag gab es 202 Pferde zu sehen.

Radebeul. Nach drei erlebnisreichen Tagen gingen gestern die 23. Karl-May-Festtage zu Ende. Über 30 000 Besucher ließen sich im Zeichen des „Indian Spirit“ am Wochenende in den Lößnitzgrund locken und tauchten ins Amerika des 19. Jahrhunderts ein, informierten die Organisatoren. Damit kamen etwa ebenso viele Gäste in die Welt der Indianer und Cowboys wie in den vergangenen zwei Jahren.

Die zwölf indianischen Gäste von den Stämmen der Oneida Indian Nation (USA), des Sault St. Marie Tribe of Chippewa Indians (USA) und der Dene (Kanada) ermöglichten mit ihren Tänzen und Gesängen sowie bei vielen Gesprächen einen Einblick in ihre Kultur und Spiritualität.

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Ein traditioneller Fest-Höhepunkt war die große Sternreiterparade am Sonntag. Nicht nur 202 Pferde, sondern auch zwei Esel und eine Pferdekutsche zogen hinter rund 300 Teilnehmern aus Linedance- und Westernvereinen auf der Meißner Straße entlang bis ins Festgelände. Zum zweiten Mal nach 2013 war Thekla Stropp auf ihrem Pferd Freitag Gewinnerin des Sternrittes. Gemeinsam mit Rosi Milde, auf Pferd Paul, legte sie 511 Kilometer von Alt Sammit im Zentrum der Mecklenburgischen Seenplatte über Pritzwalk bis nach Radebeul zurück. Dafür wurden beide vom Winnetou der Landesbühnen Sachsen mit einer originalgetreuen indianischen Friedenspfeife geehrt. (SZ)