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Eine Ersatz-Omi für vier Kinder

Heike und Hannes Schubert aus Rosenhain wollten Weihnachten eine andere Familie glücklich machen. Das war gar nicht so einfach.

Von Romy Altmann-Kuehr
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Heike Schubert (Mitte) mit Familie Weichenhain.
Heike Schubert (Mitte) mit Familie Weichenhain. © privat

Eine richtige Oma - das wünschen sich Lena, Lydia, Paul und Nesthäkchen Mila, die vier Kinder von Familie Weichenhain. "Die Omi, die sie nicht haben, kann ich ihnen natürlich nicht von heute auf morgen ersetzen", sagt Heike Schubert. Dabei kennt sich die Rosenhainerin mit dem Job als "Ersatz-Oma" bestens aus. Frau Schubert hilft, wo sie kann, dafür ist sie in ihrem Wohnort bekannt. Auch "Pflege-Enkel" betreut sie regelmäßig. Also Kinder von Familien, die keine eigenen Großeltern in der Nähe haben. Dann springt sie ein, wenn die Eltern weg müssen. Weil sie anderen gern hilft, hatten Heike Schubert und ihr Mann Hannes vor Weihnachten eine Idee. Sie suchten per Aufruf bei Facebook und in der Sächsischen Zeitung jemanden, dem sie eine Freude machen könnten (Sächsische.de berichtete). Jemand, mit dem es das Leben sonst nicht so gut meint. Jemand, der allein ist. Jemand, der sich einen Ausflug oder ein Geschenk fürs Kind nicht leisten kann. "Das war gar nicht so einfach, jemanden zu finden, wo es passt", sagt Heike Schubert rückblickend. Sinnvolle Vorschläge, wer sich über so etwas freuen könnte, kamen nicht. Durch einen Zufall konnte sie ihren Plan doch noch in die Tat umsetzen. 

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