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Umbau an Mauer und Stein

Moritzburg. Noch liegt vor der Kollwitz-Gedenkstätte ein großer Steinhaufen. Aber der wüste Eindruck täuscht. Bis Dezember werkeln sechs ABM-Kräfte an der denkmalgeschützten Natursteinmauer der Einrichtung.Die...

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Moritzburg. Noch liegt vor der Kollwitz-Gedenkstätte ein großer Steinhaufen. Aber der wüste Eindruck täuscht. Bis Dezember werkeln sechs ABM-Kräfte an der denkmalgeschützten Natursteinmauer der Einrichtung.
Die Leiterin der Gedenkstätte, Sabine Hänisch, sagt: "Wir würden das Gelände gern für Ausstellungen im Freien nutzen. Dafür aber müssen die 3 000 Quadratmeter gut umgrenzt sein." Kontakt bestehe zum Beispiel schon zum Künstlergut Brösitz. Die Plastiken, die dort entstehen, könnten ab nächstem Frühjahr auch in Moritzburg ausgestellt werden.
Neben der Arbeit an der Mauer beschäftigen sich die Männer mit dem Platz um den Käthe-Kollwitz-Gedenkstein. Angeregt durch die "Aktualisierung" des Steins im Rahmen des Projekts Barockhaus soll dieser nun wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.
"Wir waren richtig betriebsblind", gesteht Sabine Hähnisch. "Der Platz war ziemlich verwahrlost; es ist dringend nötig, etwas zu tun." Zu DDR-Zeiten hätten manchmal Hochzeitspaare ein paar Blumen niedergelegt, und auch in den letzten zwei, drei Jahren hätten Schüler der Mittelschule Boxdorf manchmal Unkraut gejätet, aber das konnte eine grundsätzliche Sanierung nicht ersetzen.
Deshalb soll der Platz nun nach Entwürfen von Christine Hansen und Georgia Wedler neugestaltet werden. "Wir wollen, dass der Platz mehr ins Alltagsgeschehen einbezogen wird, die Leute ans Denkmal kommen", wünscht sich Frau Hähnisch. Wenn das Wetter mitspielt, werden die Arbeiten bis Ende des Jahres fertiggestellt sein. (SZ/big)

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