merken
PLUS

Umgekippter Laster blockiert stundenlang Straße

Auf einem schmalen Weg in Oderwitz ist ein Laster in den Graben gerutscht. Der Fahrer hatte Glück im Unglück.

Von Tina Soltysiak

Oderwitz. Ein Kipplaster auf der Straße Im Grunde in Oderwitz ist vorgestern am frühen Nachmittag vom rechten Weg abgekommen und erst im Graben zum Stehen gekommen. Der Kipper war unterwegs zu einer Baustelle. Warum er von der schmalen Straße abkam, ist unklar. Klaus Dussa, Chef des gleichnamigen Bergungs- und Abschleppdienstes, vermutet, dass der Fahrer ein wenig zu weit rechts gefahren und dabei ins Rutschen gekommen ist. Der Graben geht an dieser Stelle nämlich direkt sehr steil nach unten.

TOP Reisen
TOP Reisen
TOP Reisen

Auf ins Weite, ab in die Erholung! Unsere Top Reisen der Woche auf sächsische.de!

Im Auftrag des ADAC ist einer seiner Mitarbeiter zur Unglücksstelle ausgerückt. „Es war sehr wenig Platz, um das Fahrzeug zu bergen. Deshalb konnten wir keinen Kran einsetzen“, erklärt Dussa. Aus diesem Grund behalf man sich mit einem Bagger, der den Laster an den Haken nahm, um ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Jens Dreßler, Anwohner des Weges Im Grunde, hat das Treiben vor seiner Haustür beobachtet: „Als ich gegen 15.45 Uhr von Arbeit kam, hing der Laster schon am Haken.“ Er schoss ein paar Bilder, um das Geschehen zu dokumentieren.

Insgesamt habe die Bergung etwa vier Stunden gedauert, so Klaus Dussa. Solange war auch die Straße komplett dicht. „Da dort aber kaum jemand langfährt, konnten wir uns die nötige Zeit nehmen“, sagt Dussa. Er weiß: Der Fahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Nur die Schotterladung landete im Graben.

Die Polizei war zu dem Unfall nicht gerufen worden. Dies bestätigt Thomas Knaup, Sprecher der Polizeidirektion Görlitz, auf SZ-Nachfrage.