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Heizöl-Tanklaster in Kittlitz umgekippt

Der Katastrophenschutz muss nach einem Unfall auf der S 128 alarmiert werden. Die Bergung zieht sich bis in den späten Abend. Was war passiert?

Der havarierte Tanklaster am Ortseingang von Kittlitz.
Der havarierte Tanklaster am Ortseingang von Kittlitz. © Markus van Appeldorn

Ein dramatischer Unfall hielt am Donnerstagnachmittag Feuerwehr und Katastrophenschutz in Atem. Direkt am Ortseingang von Kittlitz war gegen 14.30 Uhr auf der Nieskyer Straße (S 128) das Zugfahrzeugs eines Tanklastzugs quer zur Fahrbahn umgekippt.

Nach Auskunft von Polizeisprecher Kai Siebenäuger war der Fahrer des Hängerzugs von Oppeln aus nach Kittlitz unterwegs, als er aus unbekannten Gründen mit seinem Gefährt nach rechts in den Grünstreifen geriet. Beim Versuch, das Fahrzeug auf die Fahrbahn zurückzulenken, verlor der Fahrer die Kontrolle und das Zugfahrzeug kippte um. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und kam in eine Klinik. Der 57-Jährige sei am Unfallort ansprechbar gewesen.

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Der Tank hatte offensichtlich dicht gehalten. Nur geringe Mengen Öl musste die Feuerwehr mit Bindemittel aufnehmen.
Der Tank hatte offensichtlich dicht gehalten. Nur geringe Mengen Öl musste die Feuerwehr mit Bindemittel aufnehmen. © undefined
Die Spur im Grünstreifen. Beim Zurücksteuern hatte der Fahrer die Kontrolle verloren.
Die Spur im Grünstreifen. Beim Zurücksteuern hatte der Fahrer die Kontrolle verloren. © undefined
Das Fahrerhaus kam kurz vor einem Straßenbaum zum Liegen. Der Fahrer wurde verletzt.
Das Fahrerhaus kam kurz vor einem Straßenbaum zum Liegen. Der Fahrer wurde verletzt. © Markus van Appeldorn
Ein Autokran war zum Aufrichten des Fahrzeugs herangeholt worden.
Ein Autokran war zum Aufrichten des Fahrzeugs herangeholt worden. © undefined
Stellvertretender Kreisbrandmeister Peter Seeliger.
Stellvertretender Kreisbrandmeister Peter Seeliger. © undefined

20.000 Liter Heizöl an Bord

Neben den Feuerwehren Kittlitz und Löbau wurden auch zwei Fahrzeuge des Gefahrenabwehrzuges des Landkreises aus Hirschfelde alarmiert. Der Tank hatte bei dem Unfall offensichtlich dicht gehalten. "Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich schwierig", sagt der stellvertretende Kreisbrandmeister Peter Seeliger am Unfallort. 

Das Fahrzeug war mit 20.000 Litern Heizöl beladen. Es könne voll beladen nicht aufgerichtet werden, so Seeliger. Weil das vollständige Entladen des Tanks auf dem normalen Wege nicht möglich gewesen sei, mussten die Bergungskräfte den Tank anbohren und das Heizöl provisorisch abpumpen. Zur Bergung kam ein schwerer Autokran zum Einsatz.

Die S128 blieb im Unfallabschnitt bis 22 Uhr voll gesperrt. Der Sachschaden beträgt 50.000 Euro.

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