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Unterm Dresden-Gruß fallen bald die Gerüste

Der Bauträger USD saniert das markante Hochhaus direkt am Postplatz. Dahinter wächst zudem der dritte Neubau.

Von Peter Hilbert

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Das Bild am Postplatz verändert sich. Noch stehen die Gerüste am Elfgeschosser mit dem markanten Schriftzug „Dresden grüßt seine Gäste“. Schon in wenigen Wochen sollen sie fallen, kündigt Projektleiter Arndt Anger vom Dresdner Bauträger USD Immobilien an. Der lässt bis 2015 dieses und die beiden benachbarten Hochhäuser sanieren und daneben drei neue Wohnkomplexe errichten. So entstehen 222 Wohnungen. Insgesamt investiert die USD dafür über 30 Millionen Euro.

Handwerker haben dem markanten Schriftzug wieder zu alter Schönheit verholfen. Direkt darunter wird ein nobles 223-Quadratmeter-Penthouse ausgebaut.Fotos: Sven Ellger (2)
Handwerker haben dem markanten Schriftzug wieder zu alter Schönheit verholfen. Direkt darunter wird ein nobles 223-Quadratmeter-Penthouse ausgebaut.Fotos: Sven Ellger (2)

Das Dresden-grüßt-Haus: Ganz oben

entsteht edles Penthouse für Betuchte

In dem Dresden-grüßt-Hochhaus in der Freiberger Straße 2 wird bereits die neue Wärmedämmung an der Fassade aufgebracht. Währenddessen bauen Arbeiter das Innere aus, verlegen Fliesenbeläge und installieren Elektroleitungen. Aus den zuvor 40 sind 51 Ein- bis Vierraumwohnungen geworden. Unter dem Dach des 1964 fertiggestellten Elfgeschossers liegen die nobelsten Räume. Dort bauen Handwerker im früheren Wäscheboden und einem einstigen Atelier ein 223 Quadratmeter großes Penthouse aus. Nach SZ-Informationen hat die Luxuswohnung rund eine Million Euro gekostet. Metallfachleute haben bereits die Konstruktion des Dresden-grüßt-Schriftzuges aufpoliert. Allerdings soll er künftig nicht mehr leuchten, da sonst die Penthouse-Bewohner Flutlicht in der Wohnstube hätten. „Voraussichtlich im September können wir die Wohnungen übergeben“, nennt Anger den Zeitplan.

Die Bewohnten: Am zweiten Neubau rollen die Umzugsautos an

Als erster Neubau war die Freiberger Straße 2 a–c Ende 2013 fertiggestellt. Die 26 Eigentumswohnungen sind bereits alle bezogen. Etwa 80 Prozent der Besitzer sind selbst in die eigenen vier Wände gezogen. Dafür zahlen sie in den neuen Häusern zwischen 2 500 und 2 700 Euro je Quadratmeter. Den benachbarten neuen Viergeschosser Freiberger Straße 4 a–c mit ebenfalls 26 Wohnungen hat die USD vergangene Woche übergeben. „Er ist schon zu 70 Prozent bewohnt“, sagt Anger.

Der Rohbau: Nach flottem Bauwird nächste Woche Richtfest gefeiert

Fast fertiggestellt ist der Rohbau des dritten und größten Komplexes Freiberger Straße 6 a und Palmstraße 2 und 4. Nächste Woche soll das Richtfest gefeiert werden. In dem bis zu fünfstöckigen Gebäude entstehen 39 Wohnungen, die zwischen 56 und 216 Quadratmeter groß sind. Zudem eröffnet die Konditorei Kreutzkamm im Erdgeschoss einen Laden.

Vor einem Jahr hatten die Arbeiten begonnen. „Wir sind hervorragend vorangekommen“, sagt Polier Ingo Lang von der Firma Backer Bau aus Hainichen. Mit seinen zehn Männern hat der 44-Jährige den Rohbau errichtet. Im milden Winter mussten die Bauleute lediglich zwei Wochen ihre Arbeit unterbrechen. Jetzt haben sie die letzte Stahlbewehrung am Dach montiert. „In einer Woche haben wir alles geschafft“, zeigt sich Lang zuversichtlich. Geplant ist, dass der Neubau im März kommenden Jahres übergeben wird.

Die Elfgeschosser: Letzte Mietermüssen bald das Feld räumen

Begonnen hat jetzt auch die Sanierung des zweiten Elfgeschossers an der Freiberger Straße 4. Dort werden 40 Wohnungen ausgebaut, die zwischen 50 und 90 Quadratmeter groß werden. „Derzeit wird das Gebäude entkernt, sagt Anger. Vorgesehen ist, das Hochhaus bis zum dritten Quartal 2015 zu sanieren. Parallel dazu soll auch der dritte Elfgeschosser in der Freiberger Straße 6 ab November dieses Jahres an die Reihe kommen. Bis dahin müssen die letzten beiden Mieter das Feld räumen. „Darüber sind wir mit ihnen im Gespräch“, so der Projektleiter. Ende 2015 soll das Hochhaus und damit das gesamte USD-Großprojekt fertiggestellt sein.