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Urteil im Säureprozess ist rechtskräftig

Da keiner der Prozessbeteiligten innerhalb der zulässigen Frist von einer Woche Revision gegen das Urteil im Oderwitzer Säureprozess eingelegt hat, ist es rechtskräftig. Das teilte Jörg Küsgen, Sprecher des Landgericht Görlitz, gestern mit.

Da keiner der Prozessbeteiligten innerhalb der zulässigen Frist von einer Woche Revision gegen das Urteil im Oderwitzer Säureprozess eingelegt hat, ist es rechtskräftig. Das teilte Jörg Küsgen, Sprecher des Landgericht Görlitz, gestern mit. Die Täterin hatte gestanden, die Oderwitzer Autohauschefin Birgit Körner-Lübcke aus Eifersucht vor drei Jahren mit 96-prozentiger Schwefelsäure übergossen zu haben. Die Strafkammer in Görlitz hatte sie deshalb vorige Woche Mittwoch wegen schwerer Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt.

Schon während des Prozesses hatte der Anwalt des Opfers, Erik Domel, angekündigt, nicht in Revision gehen zu wollen. Bedingung dafür war allerdings, dass ein vorab ausgehandeltes Mindeststrafmaß von vier Jahren und neun Monaten verhängt wird und die Angeklagte, eine 46-jährige Oderwitzerin, ein umfassendes Geständnis ablegt. Die Verteidigerin der Angeklagten, Ines Kilian, hatte aber in der Verständigung ebenso gefordert, dass ein Höchstmaß von fünf Jahren und drei Monaten nicht überschritten wird. Die Staatsanwaltschaft und der Vorsitzende Richter, Thomas Fresemann, hatten dem am ersten Verhandlungstag zugestimmt. (SZ/sol)

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