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Verdächtiger Betrüger in Dresden gefasst

Ein mutmaßlicher Anlagebetrüger aus den USA soll für einige Zeit in Dresden untergetaucht sein. Zielfahnder spürten den Mann in der Innenstadt auf. Nach einem Bericht der Bild-Zeitung hatte der 31-Jährige im Internet verraten, dass er sich in einer Dresdner Starbucks-Filiale aufhält.

Ein mutmaßlicher Anlagebetrüger aus den USA soll für einige Zeit in Dresden untergetaucht sein. Zielfahnder spürten den Mann in der Innenstadt auf. Nach einem Bericht der Bild-Zeitung hatte der 31-Jährige im Internet verraten, dass er sich in einer Dresdner Starbucks-Filiale aufhält. So sollen die Beamten dem von Interpol gesuchten Geschäftsmann auf die Spur gekommen sein.

„Der Mann wurde im Mai an die Vereinigten Staaten ausgeliefert“, bestätigte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Wolfgang Klein, gestern den Artikel. Bereits Ende Januar sei der Verdächtige in der Innenstadt verhaftet worden.

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Der 31-Jährige aus dem Bundesstaat Michigan soll ein Schneeballsystem betrieben und Anleger um umgerechnet rund 6,2 Millionen Euro betrogen haben. Angeblich kaufte er Immobilien, um sie zu sanieren und mit Gewinn zu verkaufen. Er habe mit einer hohen Rendite geworben, zuletzt jedoch alte Investoren mit dem frischen Geld neuer Anleger ausbezahlt. Im Jahr 2012 sei er untergetaucht.

Dem 31-Jährigen wurde wohl ein Tweet im Kurznachrichtendienst Twitter zum Verhängnis: „I’am at Starbucks (Dresden)“, soll er dort laut Bild geschrieben haben. Klein sagte lediglich, es habe einen Hinweis aus Amerika gegeben, dass sich der Gesuchte in Dresden aufhält. (dpa/lex)