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Volksbank in modernen Räumen

Vier Wochen wurde gebaut. Die Kunden der Vertriebsstelle Neukirch der Volksbank Bautzen, für die sich nach dem Umbau die Türen des Geschäftshauses an der Hauptstraße gestern erstmals wieder öffneten, dürften die Räume kaum wiedererkannt haben.

© Thorsten Eckert

Vier Wochen wurde gebaut. Die Kunden der Vertriebsstelle Neukirch der Volksbank Bautzen, für die sich nach dem Umbau die Türen des Geschäftshauses an der Hauptstraße gestern erstmals wieder öffneten, dürften die Räume kaum wiedererkannt haben. 420 000 Euro investierte die Genossenschaftsbank, um moderne Bedingungen für Kunden und Mitarbeiter zu schaffen.

Der Serviceraum mit dem Schalter und der Selbstbedienungstechnik – fotografiert durch eine der Glastüren mit dem Bild des Valtenbergturmes.
Der Serviceraum mit dem Schalter und der Selbstbedienungstechnik – fotografiert durch eine der Glastüren mit dem Bild des Valtenbergturmes. © Thorsten Eckert
Die Volksbank Bautzen ist Eigentümerin des Hauses an der Hauptstraße. Das Erdgeschoss beherbergt die Geschäftsstelle, darüber sind Wohnungen.
Die Volksbank Bautzen ist Eigentümerin des Hauses an der Hauptstraße. Das Erdgeschoss beherbergt die Geschäftsstelle, darüber sind Wohnungen. © Thorsten Eckert

Die auffälligste Veränderung: Die SB-Technik steht jetzt nicht mehr im Vorraum, sondern wurde in den Schalterraum integriert. Auf diese Weise wolle man den Kontakt von Kunden und Serviceberater – sprich: dem Mann am Empfang – fördern, sagte Marketingchef Andreas Wanitzek. Neu installiert wurde ein Cash Recycler. Im Unterschied zu herkömmlichen Geldautomaten zahlt er nicht nur Geld aus, sondern nimmt auch Einzahlungen entgegen und bucht das Geld zugleich auf ein gewähltes Konto. Ebenfalls neu: das Konto-Service-Terminal. Damit können Volksbank-Kunden nun auch in Neukirch an einem Gerät Kontoauszüge drucken sowie Überweisungen, Daueraufträge und Umbuchungen vornehmen. Installiert wurden die Geräte so, dass die Kunden beim Bedienen die Tür im Blick haben – Teil des neuen Sicherheitskonzeptes. Dazu gehören auch Automaten, die gegen Kartenmanipulation gesichert sind. „Wir möchten dadurch das Sicherheitsgefühl unserer Kunden erhöhen“, sagte Andreas Wanitzek.

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Die SB-Technik steht täglich von fünf Uhr bis Mitternacht zur Verfügung. Außerhalb der Filialöffnungszeiten wird dieser Bereich von den anderen Geschäfts- und Beratungsräumen durch eine Glaswand getrennt. Für die fünfstündige „Pause“ der Selbstbedienungstechnik in der Nacht nennt die Bank zwei Gründe: Zum einen zeigten Erfahrungen im Gesamtbereich der Volksbank Bautzen, dass es zwischen 0 und 5 Uhr zu den meisten Vandalismusschäden kommt. Zum anderen werde in dieser Zeit kaum Geld abgehoben.

Ebenfalls neu gestaltet und vergrößert wurden die drei Beratungsräume. Zwischenwände wurden dafür zum Teil herausgerissen. Gläserne Türen, bei denen nur ein Teil des Glases transparent ist, sollen Öffnung demonstrieren, aber auch Diskretion sichern. Bei den Türen lohnt es sich, genau hinzuschauen: So wurden Fotos vom Valtenbergturm und von Neukirch in das Glas eingearbeitet. An den Wänden hängen großformatige Farbfotos mit Motiven aus dem Ort – aufgenommen vom Neukircher Thomas Schlenkrich.

Mit Kundenberaterin Carolin Mielke und Serviceberater Jörg Hensel sind zwei Volksbank-Mitarbeiter während der Öffnungszeiten ständig vor Ort. Hinzu kommen stundenweise zwei weitere Berater. In der Geschäftsstelle werden 2 400 Privat- und 400 Firmenkunden betreut – nicht nur aus Neukirch, sondern auch aus den Gemeinden Steinigtwolmsdorf und Doberschau-Gaußig.

Die Neukircher ist die 17. von insgesamt 19 Filialen, in der die Volksbank Bautzen ihr neues Service- und Sicherheitskonzept verwirklicht. Vorstandsmitglied Tilman Römpp sieht darin ein klares Bekenntnis zur Oberlandgemeinde. „Neukirch ist eine sehr wichtige Vertriebsstelle mit vielen langjährigen und sehr guten Kundenbeziehungen. Die Volksbank Bautzen e.G. gehört zu Neukirch – und das spiegelt sich im Filialdesign wider“, sagte er.