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Von Teheran nach Görlitz

Für Mahmoud Hosseinizad ist es nicht der erste Aufenthalt in Stadt an der Neiße. Zum zweitenmal nimmt er am jährlich in Görlitz stattfindenden Weiterbildungsseminar "Grenzenlos" teil. Der 54-jährige arbeitet in seiner Heimat als Übersetzer und Deutschlehrer am DSIT-Sprachinstitut.

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Für Mahmoud Hosseinizad ist es nicht der erste Aufenthalt in Stadt an der Neiße. Zum zweitenmal nimmt er am jährlich in Görlitz stattfindenden Weiterbildungsseminar "Grenzenlos" teil. Der 54-jährige arbeitet in seiner Heimat als Übersetzer und Deutschlehrer am DSIT-Sprachinstitut. Außerdem ist er an der Universität in Teheran als Gastdozent tätig. Ursprünglich hatte er Politikwissenschaften studiert. In Teheran aber stellte er fest, "dass man mit Deutsch mehr anfangen kann." Im Iran gibt es viele interessierte junge Leute, welche die deutsche Sprache erlernen wollen. Daraufhin studierte Mahmoud Hosseinizad in München Deutsch und erwarb anschließend am Goetheinstitut Berlin sein Diplom. Seine Besuche in Görlitz werden ihm nach eigenen Aussagen immer in guter Erinnerung bleiben. "Die Menschen hier sind so freundlich und hilfsbereit" sagte er dazu. Interessiert verfolgt er die Restaurierungsarbeiten in der Altstadt. "Im Iran gibt es viele Städte, die solche umfassenden Sanierungsprogramme benötigen würden", erklärte er. In drei Wochen kehrt Mahmoud Hosseinizad nach Teheran zurück. Dort warten seine Frau und die drei Kinder auf ihn.(sm)

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