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Was Pirna von Leipzig lernen kann

BMW produziert in Leipzig effizient, aber auch ökologisch und nachhaltig - und akzeptiert von der Bevölkerung. Kann diese Ansiedlung Vorbild für den IPO sein?

Von Thomas Möckel
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Schüler des Evangelischen Schulzentrums in Leipzig vor einem BMW i8: Automobilbau hatten wir uns anders vorgestellt.
Schüler des Evangelischen Schulzentrums in Leipzig vor einem BMW i8: Automobilbau hatten wir uns anders vorgestellt. © Thomas Möckel

Wenn die Mitarbeiter des BMW-Werks in Leipzig bislang Gäste durch den Betrieb führten, ging es eher beschaulich zu, die Gruppenstärke lag nie über 30 Personen. Und so war das, was am vergangenen Freitag auf den sächsischen Standort des bayerischen Automobilbauers zurollte, ein Novum: Über 300 Schüler aus Pirna - Zehnt- und Elftklässler - des Herder-Gymnasiums, der Schiller-Gymnasiums sowie des Evangelischen Schulzentrums waren zu einem Projekttag nach Leipzig gereist. Dazu noch viele Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, für den Tross wurden sechs Reisebusse gebraucht. Ein solches Angebot hat es für Pirnaer Schüler in dieser Form noch nicht gegeben. Für sie ging es in erster Linie darum, sich über Ausbildungsplätze zu informieren. Gleichsam war es auch eine Werbefahrt für den von Pirna, Heidenau und Dohna geplanten Industriepark Oberelbe (IPO). Wie das alles zusammenhängt - Sächsische.de hat alle Hintergründe.

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