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Weg zur Kita wird sicherer

Neue Zufahrt, neuer Gehweg, neuer Hof: An der Kita „Schlumpfenhausen“ wird kräftig gewerkelt. Eines fehlt aber noch.

Von Thomas Möckel

Die Sanierung mehrerer Teilbereiche der Kindertagesstätte „Schlumpfenhausen“ am Lessingweg in Sebnitz nähert sich dem Ende. Nach Angaben des Rathauses haben die Fachleute inzwischen die Hofzufahrt sowie den angrenzenden Gehweg rekonstruiert. Der neue Innenhof ist ebenfalls Ende vergangener Woche fertig geworden. Kinder, Eltern und Erzieher können die Einrichtung nun wieder gefahrloser erreichen. Ein wichtiger Baustein in diesem Sicherheitspuzzle fehlt allerdings noch: Auch die Eingangstreppe muss dringend überholt werden. Deren Sanierung hat nach Auskunft der Stadtverwaltung jetzt begonnen und soll bis zum 11. Dezember abgeschlossen werden.

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Sebnitz hatte schon zu Beginn dieses Jahres aufgelistet, welche Arbeiten vornehmlich im Kita-Außenbereich dringend zu erledigen sind. Aufgeführt dabei war beispielsweise, den Hof im Einfahrtsbereich zu erneuern, den Fußweg vom Lessingweg zum Hof im Einfahrtsbereich wieder herzurichten, die Spielfläche im Innenhof neu zu gestalten, die Terrasse für den Hort einschließlich des Daches darüber zu sanieren sowie die Treppen an den Haupt- und Seiteneingängen zu erneuern.

Nach Ansicht der Stadt waren diese Arbeiten dringend notwendig, um Gefahren zu minimieren. Der Zustand vieler dieser Bereiche war inzwischen mangelhaft, die Sicherheit war nicht mehr an sämtlichen Stellen gewährleistet. So hatten sich unter anderem Gehwegplatten gehoben, der Fußweg im Hofbereich zeigte an vielen Stellen Risse. Auch auf der Spielfläche im Innenhof lagen lose Platten, die nicht mehr eben waren. Zudem durchzog eine Menge Wurzeln das Gelände – sie waren so potenzielle Stolperfallen. Stufen und Seitenteile an den Treppenaufgängen waren beschädigt. Laut dem Rathaus galt es, diese Schwachpunkte umgehend zu beseitigen.

Ursprünglich sann die Stadt schon viel eher darauf, diese schadhaften Stellen auszumerzen. Im ersten Anlauf scheiterte es jedoch am Geld. 2012 hatte Sebnitz bereits ein ganzes Vorhaben-Bündel geschnürt. Auf rund 63 000 Euro beliefen sich die Kosten, die Außenbereiche an der Kita zu sanieren. Allerdings wurden der Stadt im vorangegangenen Jahr für die geplanten Vorhaben lediglich 8 500 Euro Fördermittel in Aussicht gestellt – der von Sebnitz aufzubringende Eigenanteil wäre sehr hoch gewesen. Erst aufgrund deutlich angehobener finanzieller Zuschüsse konnte Sebnitz nun die Projekte in Angriff nehmen. Weil der Freistaat Sachsen zusätzliche Fördermittel bereitstellte, hatte sich der Zuschuss an Sebnitz aufgrund dessen auf rund 38 000 Euro beinahe verfünffacht. Auf diese Weise reduzierte sich der von der Kommune zu tragende Eigenanteil erheblich – auf nun nur noch rund 25 000 Euro.

Schon eher in diesem Jahr ist auch der Weg zur Kita außerhalb der Einrichtung etwas sicherer geworden. Auf dem Lessingweg im Bereich der Einfahrt zu Kita gilt seit geraumer Zeit Tempo 30 – weil viele Eltern gefordert hatten, dort die Geschwindigkeit zu drosseln.